Was kostet die Privatinsolvenz?

Wachsen Ihnen Rechnungen und Schulden über den Kopf? Genau wie Unternehmen können auch Privatpersonen Insolvenz anmelden, wenn sie zahlungsunfähig geworden sind.

Die sogenannte Verbraucherinsolvenz (umgangssprachlich Privatinsolvenz) bietet einen Ausweg aus der Verschuldung und ermöglicht so nach Ablauf von 3 bis 6 Jahren einen schuldenfreien Neubeginn.

Dennoch fallen für das Verfahren Kosten an, die vom Schuldner beglichen werden müssen. Diese bewegen sich zwischen 2.500,- und 7.500,- Euro.

Diese Kosten liegen in der Regel jedoch weit unter den vorhandenen Schulden und damit verbundenen Zinsen.

Die Zahlungsmodalitäten sind so geregelt, dass sie auch bei geringem oder nicht vorhandenem Einkommen bezahlt werden können. Auch eine Ratenzahlung ist möglich. Damit soll gewährleistet sein, dass das Verfahren selbst nicht dessen eigentlichem Zweck im Weg steht.

HINWEIS: Dieser Artikel behandelt Vorgehen und Verfahren einer Privatinsolvenz. Informationen zur Regelinsolvenz erhalten Sie von Ihrem Anwalt oder einer Schuldnerberatung.

Kostenfaktoren für die Privatinsolvenz

Die Kosten einer Privatinsolvenz setzen sich vor allem aus zwei Posten zusammen:

Die Privat-/Verbraucherinsolvenz ist eine gesonderte Form der Insolvenz und unterliegt anderen Regeln als eine Regelinsolvenz. Daher fallen keine gesonderten Ausgaben für den Insolvenzverwalter an, welchen Sie keinesfalls als rechtlichen Beistand betrachten sollten.


Rechtliche Hilfe erhalten Sie während des Verfahrens von Ihrem Anwalt, vorher kann Ihnen eine Schuldnerberatung weiterhelfen.

Gerichts- und Verfahrenskosten bei einer Verbraucherinsolvenz

Die Kosten für das Gerichtsverfahren und, damit verbunden, dem Treuhänder/Insolvenzverwalter, sind weitestgehend in der Insolvenzordnung und im Gerichtskostengesetz geregelt.

Gerichts- und Verwaltungskosten betragen 1.500,- bis 2.500,- Euro; enthalten sind festgesetzte 800,- Euro für den Insolvenzverwalter.

Die Kosten können auf Antrag gestundet werden. Das bedeutet, dass Sie sie erst nach Ablauf des Insolvenzverfahrens zurückzahlen müssen. Sollten Sie dann kein oder nur wenig Einkommen besitzen, werden die Kosten entweder durch sogenannte Nullraten erlassen oder per Ratenzahlung zurückgezahlt.

Die Raten können sehr gering ausfallen und müssen nur 48 Monate lang gezahlt werden. Dabei müssen Sie, nach Ablauf der 48 Monate, nicht den kompletten Betrag zurückgezahlt haben. Die Differenz wird Ihnen erlassen.

Beispiel: Bei Gerichtskosten von 2.300,- Euro und einer veranschlagten Ratenzahlung von 20,- Euro pro Monat, haben Sie nach 48 Monaten 960,- Euro zurückgezahlt. Die restlichen 1.340,- Euro werden Ihnen erlassen.

Der Insolvenzverwalter wird durch das Gericht festgelegt, aber auch Sie können Vorschläge einbringen. Der Verwalter wird sich um die Insolvenzmasse kümmern. Damit ist jener Anteil von Einkommen und/oder Vermögen gemeint, der auch bei einer Zwangsvollstreckung gepfändet werden würde.

Durch den Übergang des Besitzes in die Verwaltung durch den Treuhänder, sind sämtliche Kontos, Immobilien und Eigentümer vor Zwangspfändungen durch die Gläubiger geschützt.

Zudem wird der Treuhänder zur Ansprechperson für Ihre Gläubiger.

Verwechseln Sie den Insolvenzverwalter aber nicht mit Ihrem Rechtsbeistand. Der Insolvenzverwalter stellt keine rechtliche Beratung. Anwälte empfehlen, den Kontakt zur Person nur schriftlich laufen zu lassen.

Kosten für den Rechtsbeistand vor und während einer Privatinsolvenz

Ein Insolvenzverfahren besteht aus mehreren Stufen, die durchlaufen werden müssen. Einige Stufen können nur mit einem Anwalt bewältigt werden. Doch gerade für die Anfänge helfen auch andere Institutionen weiter.

Bevor Sie also einen Anwalt konsultieren, sollten Sie sich an eine Schuldnerberatung wenden. In größeren Städten gibt es meist mehrere Organisationen wie die Caritas oder die AWO, welche kostenfreie Beratungen anbieten.

Dort werden Sie von Experten und Anwälten beraten, die mit Ihnen die ersten Stufen einer Verbraucherinsolvenz durchgehen. Dazu zählt die Aufstellung von Schuldenübersichten, der Kontakt zu den Gläubigern und auch der Schuldenbereinigungsplan.

Zusätzlich bieten Sie oftmals auch psychologische Hilfe an.


Das Problem an Schuldnerberatungen ist nur, dass sie, vor allem in größeren Städten, geradezu überrannt werden. Sollte sich daher abzeichnen, dass die Schuldnerberatung Ihnen erst einen Termin in geraumer Zukunft anbieten kann, könnte es sich lohnen, einen spezialisierten Anwalt aufzusuchen.

Die Kosten für den Anwalt können insgesamt zwischen 1.000,- und 3.000,- Euro liegen. Sollten Sie ein Insolvenzplanverfahren anstreben, können zusätzlich bis zu 5.000,- Euro hinzukommen.

Mithilfe eines Beratungshilfescheins organisiert auch der Anwalt für Sie kostenfrei die außergerichtliche Schuldenbereinigung. Anwaltskosten entstehen dann erst, sobald das Verfahren vor Gericht geht, da keine außergerichtliche Einigung erzielt werden konnte.

Werden die Kosten nicht mehr durch den Beratungshilfeschein gedeckt, also sobald das Verfahren vor Gericht geht, berechnen sich die Kosten Ihres Anwalts durch den Arbeitsaufwand und die Anzahl an Gläubigern, zwischen welchen er vermitteln muss.

Die Beantragung von Prozesskostenbeihhilfe ist nicht möglich.

Ein Insolvenzplanverfahren ist wesentlich teurer, da mit ihm ein hoher Aufwand und eine gewisse Eile einhergehen. Die Gesamtkosten des Verfahrens können daher bis zu 8.000€ betragen. Mehr Informationen zu diesem Verfahren erhalten Sie später im Artikel.

Beantragung eines Beratungshilfescheins zur Minderung der Anwaltskosten

Ein Beratungshilfeschein ist ein vom Amtsgericht Ihres Wohnortes ausgestellter Schein darüber, dass Sie rechtliche Hilfe benötigen aber nicht über die finanziellen Mittel verfügen, um diese zu beanspruchen.

Auf der Seite Ihres Amtsgerichts finden Sie eine Auflistung der benötigten Unterlagen für eine Beantragung des Beratungshilfescheins. Lohnenswert ist es, vorher bei einer Schuldnerberatungsstelle eine Bestätigung über die späte Terminvergabe einzuholen.

Mit diesem Schein können Sie dann zu einem Anwalt Ihrer Wahl. Dieser wird Sie, wie auch eine Schuldnerberatungsstelle, durch die ersten Instanzen einer Verbraucherinsolvenz führen.

Was wird bei einer Privatinsolvenz gepfändet?

Nachdem ein Gericht die Privatinsolvenz offiziell einleitete, wird ein Treuhänder einberufen, der als Insolvenzverwalter fungiert.

Ab diesem Zeitpunkt wird die Insolvenzmasse durch den Verwalter koordiniert und ist dadurch auch vor Zwangspfändungen durch die Gläubiger geschützt. Ebenso steht es um Gehälter und sonstige Eigentümer.

Kann mein Auto gepfändet werden?

Der Insolvenzverwalter nutzt die Insolvenzmasse, um Ihre Schulden zu tilgen. Dabei kann er Wertgegenstände aus Ihrem Besitz veräußern.

Nicht pfändbar sind nur Gegenstände, welche Sie für Ihr tägliches Leben oder für Ihre Arbeit benötigen. So kann beispielsweise ein Auto nicht gepfändet werden, wenn Sie dies brauchen um zur Arbeit zu gelangen. Einem Autor kann beispielsweise der Laptop nicht gepfändet werden.

Auch nicht pfändbar sind Gegenstände, welche nicht dem Schuldner gehören. Werkzeuge, Elektronik und andere Gegenstände, welche Sie sich beispielsweise nur geliehen haben, dürfen nicht veräußert werden, um die Schulden zu tilgen.

Der Insolvenzverwalter kann aber auch sehr wertvolle Nutzgegenstände veräußern und dafür günstigere Geräte bereitstellen. So kann der High-End-PC gegen ein günstigeres Modell eingetauscht werden.

Wurde ein Auto gepfändet, da die Notwendigkeit nicht eindeutig geklärt wurde, kann man es auch in Raten vom Treuhänder zurückkaufen, oder Einspruch einlegen. Ein Gericht prüft dann, ob das Auto zurückgegeben werden muss oder es rechtmäßig eingezogen wurde.

Wie verläuft die Pfändung meines Gehalts?

Haupteinnahmequelle zur Beseitigung von Schulden ist Ihr Lohn. Vom Gesetzgeber ist klar vorgeschrieben, wie viel von Ihrem Lohn Sie behalten dürfen, und wie viel genutzt werden kann, um die Gläubiger auszuzahlen. Der pfändbare Anteil Ihres Gehalts wird direkt vom Lohnbüro auf das Treuhänder-Konto überwiesen.

Richten Sie sich ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) ein oder lassen Sie Ihr Konto in ein P-Konto umwandeln. Dieses schützt Ihren Lohnfreibetrag und andere finanzielle Zuwendungen automatisch vor einer möglichen Pfändung. Die Umstellung zum P-Konto muss kostenfrei erfolgen; Kontoführungsgebühren dürfen erhoben werden..

Derzeit liegt die Pfändungsfreigrenze bei 1.139,99 Euro. Sie wird alle zwei Jahre am 01.07. überarbeitet. Die derzeit gültige Version von 2017 finden Sie in der Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung.

Dabei wird auch beachtet, ob Sie Unterhaltszahlungen für eine Ex-Frau oder Kinder zahlen müssen. Ist dem so, dürfen Sie mehr Gehalt einbehalten.

Als pfändbares Gehalt gilt nur der Netto-Lohn. Nicht pfändbar hierbei sind Weihnachts- und Urlaubsgelder, sowie Überstunden.

Unterhaltsberechtigte PersonenPfändungsfreigrenze (Stand 2017)
0bis 1.139,99 Euro
1bis 1.569,99 Euro
2bis 1.799,99 Euro
3bis 2.039,99 Euro
Quelle: Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2017

Da arbeitende Personen mehr Geld am Ende über haben sollen als Arbeitslose, ist ein Mehrverdienst bei der Pfändung mit einer Staffelung verbunden. So bleiben bei jeden 10,- Euro Mehrverdienst ein gewisser Anteil über, welcher nicht gepfändet werden darf.

Unterhaltsberechtigte Personenerste 10,- Euroweitere 10,- Euro
05,66 Euro3,- Euro
15,25 Euro5,- Euro
29,30 Euro6,- Euro
38,79 Euro7,- Euro
Quelle: Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung 2017

Alle Lohneinnahmen, die 3.475,79 Euro übersteigen, werden automatisch gepfändet.

Beispiel: Sie verdienen in Ihrem Job während der Verbraucherinsolvenz 1.540,- Euro (netto) im Monat. Da die Pfändungsfreigrenze bei 1.139,99 Euro (netto) liegt, dürfen Sie diesen Teil Ihres Gehalts auf alle Fälle behalten. Die restlichen 400,- Euro werden folgend aufgeteilt:

Der Mehrverdienst von 400,- Euro zerlegt sich in 40 x 10,- Euro. Die ersten 10,- Euro Mehrverdienst gehen bei Ihnen mit 5,66 Euro ein, die restlichen mit 3,- Euro.
Dies bedeutete eine Rechnung von 39 x 3,- Euro, wodurch ein Betrag von 117,- Euro zustande kommt. Zu diesen rechnet man die 5,66 Euro von den ersten 10,- Euro hinzu.

Sie können also zusätzlich zu Ihrem Freibetrag von 1.139,99 Euro 122,66 Euro hinzuziehen. Der Restbetrag von 277,35 Euro wird auf das Konto des Insolvenzverwalters überwiesen.

Wie steht es um meine Versicherungen, wenn ich Privatinsolvenz anmelde?

Der Insolvenzverwalter wird alle Versicherungen kündigen, welche nicht notwendig sind. Das umfasst meist Lebensversicherungen und sonstige Zusatzversicherungen, die eher kostenintensiv sind und nicht dringend benötigt werden.

Mögliche Auszahlungen durch die Kündigung der Versicherungen fließen dann in die Insolvenzmasse ein.

Ein junges Paar (Mann und Frau) reichen ihrem Anwalt die Hand.

Ablauf eines Insolvenzverfahrens

Ein Insolvenzverfahren umfasst mehrere Schritte, von denen jedoch nicht alle zwingend umgesetzt werden müssen.

Außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren

Am Anfang steht zunächst das außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren, in dem gemeinsam mit den Gläubigern versucht wird, zu einer Einigung zu gelangen.

Zu diesem Zweck müssen Sie Ihre Einkommens- und Vermögenssituation darlegen sowie, zusammen mit einer Schuldnerberatung oder einem Anwalt, einen Schuldenbereinigungsplan erarbeiten, der den Gläubigern vorgelegt wird.

Dieser beinhaltet einen Plan zur Tilgung Ihrer Schulden mithilfe von Schuldenerlassen und Ratenzahlungen an die Gläubiger. Dieser Plan muss erstellt werden, da er als Basis für weitere Verhandlungen gilt.

Sind die Gläubiger damit einverstanden, entfällt das Gerichtsverfahren. Erfolgt jedoch keine Zustimmung seitens der Gläubiger (hierbei reicht es schon, dass ein Gläubiger sich verwehrt), folgt das gerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren.

Gerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren

Wenn das außergerichtliche Schuldenbereinigungsverfahren scheitert, wird zunächst ein Insolvenzantrag gestellt. Des Weiteren muss der Schuldenbereinigungsplan dem Gericht vorgelegt werden, sowie ein Nachweis darüber, dass und warum keine Einigung erzielt werden konnte.

Daraufhin wird vom Gericht geprüft, ob ein ein erneutes Schuldenbereinigungsverfahren sinnvoll ist (wenn beispielsweise Aussicht darauf besteht, dass sich Gläubiger doch kooperativ zeigen) oder ob das Insolvenzverfahren sofort eröffnet werden sollte.


Gerichtliches Insolvenzverfahren

Wird ein gerichtliches Insolvenzverfahren eröffnet, wird dieses zunächst auf dem Justizportal Insolvenzbekanntmachungen.de veröffentlicht. Außerdem wird Ihnen ein Treuhänder zur Seite gestellt, der die Insolvenzmasse verwaltet. Ihren bevorzugten Treuhänder können Sie aber auch selbst vorschlagen.

Das Verfahren wird allerdings nur eröffnet, wenn Sie nachweisen können, dass Sie bis 3 Jahre vor Beginn des Verfahrens keine Einkommensverschwendung (Luxusurlaube, große (Privat-)Anschaffungen, unvorteilhafte Verträge) betrieben.

Zudem sollten Sie nachweisen können, dass bis 5 Jahre vor Verfahrensbeginn keine Verurteilungen wegen Insolvenzstraftaten vollzogen wurde.


Unabhängig von der Restschuldbefreiung, welche besagt, dass nach Ablauf der Wohlverhaltensphase alle übrigen Schulden entfallen, bleiben die Gerichts- und Anwaltskosten bestehen.

Auch Schulden, die durch Steuerhintergehen oder vernachlässigte Unterhaltszahlungen entstanden sind, müssen weiterhin beglichen werden.

Insolvenzplanverfahren

Gibt es während der Wohlverhaltensphase Änderungen in den Vermögensverhältnissen oder der Verhandlungsbereitschaft der Gläubiger, kann die Insolvenz unter Umständen vorab beendet werden.

Ein Insolvenzplanverfahren kann die Zeit der Insolvenz auf 1 Jahr verkürzen und daher sehr strategisch eingesetzt werden.

Nach Beginn des Insolvenzverfahrens kann mithilfe eines Sponsors erneut das Gespräch mit den Bürgen gesucht werden. Diese sind zu diesem Zeitpunkt schon wesentlich offener für neue Verhandlungen, da sie schon damit rechnen, einen Großteil des Geldes nicht wiederzubekommen.

Es wird zusammen mit dem Anwalt ein neuer Schuldenbereinigungsplan erstellt und den Bürgen strategisch vorgelegt. Man kann nun erneut in Verhandlungen treten. Diesmal reicht eine einfache Mehrheit der Gläubiger, um den Plan anzunehmen. Der Sponsor gilt als Garant für die Auszahlung der vereinbarten Gelder.

Bei erfolgreichen Verhandlungen wird vor Gericht die Zustimmung der Bürgen zum Schuldenbereinigungsplan registriert und die Insolvenz beendet.

Wohlverhaltensphase

Mit Ankündigung der Insolvenz beginnt die Wohlverhaltensphase. Damit ist der Zeitraum gemeint, in dem Sie als Schuldner gewisse Auflagen erfüllen müssen. Dies betrifft in erster Linie die schrittweise Begleichung eines Teils Ihrer Schulden aus Mitteln der Insolvenzmasse.

Regulär dauert die Wohlverhaltensphase 6 Jahre. Unter gewissen Umständen ist eine Verkürzung möglich.

  • Wenn Sie während der ersten 5 Jahre die Verfahrenskosten begleichen können, können Sie eine Verkürzung um ein Jahr erreichen.
  • Eine Verkürzung auf 3 Jahre ist dann möglich, wenn Sie innerhalb dieser Zeit 35 Prozent der Forderungen Ihrer Gläubiger sowie die Verfahrenskosten bezahlen können.

Beachten Sie, dass die Wohlverhaltensphase bei Erfüllung der Auflagen nicht automatisch verkürzt wird. Um auf 3 oder 5 Jahre zu verkürzen, müssen Sie einen entsprechenden Antrag stellen.
Die Verfahrens- und Anwaltskosten werden in der Regel erst nach Ablauf der Wohlverhaltensphase fällig, können dann aber in Raten bezahlt werden.

Entscheidend ist, dass Sie in dieser Zeit keine neuen Schulden ansammeln, sonst könnte die Wohlverhaltensphase scheitern.

Restschuldbefreiung

Haben Sie zum Ende der Wohlverhaltensphase alle Auflagen eingehalten und Ihre Pflichten erfüllt, können Ihnen nun alle restlichen Schulden vom Gericht erlassen werden.

Einzig der SCHUFA-Eintrag bleibt Ihnen noch für volle 3 Jahre nach Restschuldbefreiung erhalten. Erst nach Verstreichen dieser Zeit wird er gelöscht.

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