Was kostet die Schimmelentfernung?

Wenn sich viel Feuchtigkeit in der Zimmerluft sammelt, kann es schnell zu Schimmelbildung kommen. Nicht nur ein unangenehmer Geruch ist die Folge, auf Dauer kann der Schimmelbefall auch die Gesundheit der Bewohner angreifen.

Großflächige Schimmelstellen kann man ohne fachmännische Unterstützung kaum restlos entfernen. Neben der mechanischen Schimmelentfernung sollte auch eine chemische Schimmelbekämpfung stattfinden. Diese kostet meist ab 1.000,- Euro aufwärts. Zudem muss nicht selten die Bausubstanz erneuert werden.

Viele schwören bei der Schimmelentfernung auf Hausmittel wie Essig oder Wasserstoffperoxid.

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So setzen sich die Kosten für eine Schimmelentfernung zusammen

Da Schimmel eine große Gesundheitsgefahr darstellt, sollte er dementsprechend schnell behandelt und entfernt werden.
Um den Schimmelpilz komplett zu entfernen, muss ein Handwerker alle betroffenen Stellen behandeln und entfernen. Es gibt dabei keine allgemeine Herangehensweise für die Entfernung, da die zielführende Technik abhängig von der Schimmelart und dem befallenen Material ist.

Oft muss im Rahmen der Schimmelbeseitigung die Bausubstanz überarbeitet bzw. erneuert werden. Nur so lassen sich beispielsweise Kältebrücken und undichte Stellen dauerhaft beseitigen. Wichtiger als das Bekämpfen der Symptome ist das Finden der Schimmelursache, denn nur so kann der Pilz langfristig entfernt werden.

Wenn Sie in einer Mietwohnung wohnen, sollten Sie vor dem Bestellen des Handwerkers mit Ihrem Vermieter in Kontakt treten. Sollen die Kosten vom Vermieter übernommen werden, müssen Sie diesem die Schuld üblicherweise nachweisen. Dafür ist oftmals ein Gutachter notwendig. Was der kostet, erfahren Sie hier.


Die Schuld – und somit auch die Kosten – liegen dann beim Vermieter, wenn beispielsweise bauliche Mängel der Grund für den Schimmel sind. Die Kosten müssen Mieter hingegen dann selbst tragen, wenn sie selbst für den Schimmelbefall verantwortlich gemacht werden können, zum Beispiel, wenn die Ursache falsches Lüften ist.

Übrigens: Verschimmelte Silikonfugen in der Dusche zählen als ernstzunehmender Mangel. Ihr Vermieter ist verpflichtet, diesen beheben zu lassen, natürlich vorausgesetzt, dass Sie Ihre Obhutspflicht nicht vernachlässigt haben.

Kosten für den Gutachter

Überlegen Sie, ob Sie den Schimmelbefall von einem Gutachter vorab prüfen lassen wollen. Dies ist besonders dann sinnvoll, wenn davon auszugehen ist, dass eine Fläche ab einem halben Quadratmeter oder mehr betroffen ist. Auch wenn Sie Schimmelgeruch wahrnehmen, aber die Ursache nicht ausfindig machen können, sollten Sie einen Sachverständigen einschalten.

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Wichtig wird ein Gutachten besonders dann, wenn sich die Frage stellt, ob der Mieter oder der Vermieter für die Kosten aufkommen muss und keine Einigung erzielt werden kann.

Selbstverständlich kommen durch ein Gutachten neben der eigentlichen Schimmelentfernung weitere Kosten auf Sie zu, im Schnitt liegen diese bei etwa 200,- bis 500,- Euro. Dazu kommen eventuell noch weitere Zuschläge, beispielsweise für die Anfahrt.

Der Sachverständige kann auch eine Luftkeimuntersuchung durchführen lassen. Das kostet Sie zwischen 400,- und 500,- Euro.

Kosten für die Schimmel-Entfernung

In der Regel muss neben der oberflächlichen Entfernung eine chemische Behandlung angewendet werden, denn vor allem die unsichtbaren Spuren müssen entfernt werden. Dies schlägt sich in einem hohen Preis nieder. Meist müssen Sie mindestens 1.000,- Euro für das Entfernen des Schimmelpilzes einkalkulieren.

Hierbei sollte beachtet werden, dass eine Schimmelentfernung keine Arbeit von wenigen Stunden ist. Es handelt sich dabei vielmehr um einen Prozess, welcher – stufenweise ausgeführt – mehrere Wochen oder sogar Monate andauern kann.

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Kostenübersicht zur Schimmelentfernung

KostenfaktorKosten
Schimmelbehandlungab 1.000,- Euro
Überarbeitung Bausubstanzab 500,- Euro
evtl. Gutachten200,- bis 500,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Außer den Kosten für die Schimmelentfernung an sich, müssen Sie auch noch für Kosten wie die Neuverputzung der Wand, neue Silikonfugen oder Fensterrahmen etc. aufkommen.

Ist der Schimmelbefall besonders heftig oder werden zur Beseitigung harte Chemikalien eingesetzt, kann es sogar sein, dass Sie sich vorübergehend woanders einquartieren müssen. Auch dafür fallen Kosten an.

Damit Sie sich eine ungefähre Vorstellung von den Kosten machen können, hier zwei Beispiele:

Familie Lohse stellt Schimmelbefall an einer Außenwand fest. Zum Glück ist die Fläche noch relativ klein. Um das Problem an der Wurzel zu packen, beauftragen sie einen Sachverständigen, um die Ursache herauszufinden. Seine Diagnose lautet falsches Lüften.

Daraufhin bestellen Lohses einen Fachmann. Dieser entfernt den Schimmel zunächst mit einem speziellen Sauger und behandelt die betroffene Stelle anschließend mit einem chemischen Mittel, um die letzten Keime abzutöten. Anschließend muss die Wand neu tapeziert werden.

Lohses zahlen 200,- Euro für den Gutachter, 600,- Euro für die Entfernung des Schimmels und 150,- Euro für das Neutapezieren der Wand. Damit kommen Sie auf einen Gesamtbetrag von 950,- Euro.

Frau Zettin bemerkt mit Erschrecken, dass ihr Parkett zu schimmeln begonnen hat. Relativ schnell stellt sie fest, dass das auf eine tropfende Heizung zurückzuführen ist. Zu ihrer Erleichterung erklärt sich ihr Vermieter bereit, die Kosten für deren Reparatur zu übernehmen.

Frau Zettin lässt zunächst das kontaminierte Holz entfernen, bevor sie den darunter liegenden Boden gegen Schimmel behandelt wird. Da es sich auch hier nur um eine kleine Fläche handelt, zahlt sie für die Schimmelentfernung nur 300,- Euro. Dazu kommen noch einmal 350,- Euro für das Entfernen und Neuverlegen des Holzfußbodens. Insgesamt zahlt sie also 650,- Euro.

Übrigens: Möbel, die durch Schimmelbefall zerstört wurden, werden in der Regel von der Hausratversicherung ersetzt.

So entsteht Schimmel

Schimmel sollte nur vom Fachmann mit entsprechender Schutzkleidung und Arbeitsmittel entfernt werden. Mittlerweile ist laut diversen Studien jede dritte Wohnung in Deutschland von Schimmel bzw. Schimmelpilzen befallen. Grund dafür ist die hohe Luftfeuchtigkeit, die durch die unterschiedlichsten Einflüsse entstehen kann.

Inzwischen gibt es über 100.000 verschiedene Arten von Schimmelpilzen, die sich auch in den eigenen vier Wänden entwickeln und ausbreiten können.
Grundsätzlich bietet jede Art von organischem Material einen Nährboden für Schimmel – egal ob Holzfenster, Tapete oder die Deckenpaneele.


Durch eine permanente Zufuhr von Feuchtigkeit und Wärme kann sich dieser Pilz immer weiter entfalten. Besonders gefährdet sind Küche, Badezimmer und das Schlafzimmer.

Während des Kochens, des Duschens, des Wäschetrocknens aber auch beim schlafen, entsteht eine Menge Wasserdampf, der viel zu lange im Raum festgehalten wird. Je mehr Menschen sich in einem Raum aufhalten, desto höher ist auch die Feuchtigkeit. Wird diese nicht durch richtiges Lüften nach außen gelassen, kommt es zu einem Feuchtigkeitsstau und damit zu erhöhtem Schimmelrisiko.

Ein falsches Lüftungsverhalten, falsche Energiesparmethoden und bauliche Mängel sind die häufigsten Ursachen für Schimmel.

Folgen von Schimmel

Nicht jeder Schimmelpilz ist sichtbar. Trotzdem kann er sehr schwere gesundheitliche Schäden hinterlassen. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Auslöser für Allergien und Schlappheit sind nur einige von vielen möglichen Folgen. Sogar Schlafstörungen und Konzentrationsschwächen können entstehen.

Schimmel vorbeugen

Es gibt viele Empfehlungen, wie man sich – besonders in Mietwohnungen – vor Schimmel schützen kann.
Oft sind bauliche Mängel eine Ursache. Undichte Stellen am Haus, an Wänden und Fassade können ein Grund sein.

Manchmal ist es aber genau andersherum: Ist die Außenfassade so gut wärmegedämmt, dass keine Luftzirkulation nach außen stattfinden kann, verbleibt die Feuchtigkeit im Raum. Auch das kann Schimmel verursachen.


So können Sie Schimmel vorbeugen:

  • Sparen Sie nicht an den Heizkosten! Auch wenn die Energiepreise jährlich steigen und man Angst vor anfallenden Kosten hat, sollte man im Winter nicht auf das Heizen verzichten und große Temperaturunterschiede ausgleichen. Denken Sie daran, dass alle Wände sehr viel Zeit brauchen, um sich zu erwärmen. 20 Minuten am Tag sind nicht ausreichend.
    Wichtig ist, dass Sie nicht das ganze Haus mit nur einer Heizungsanlage heizen. Schließen Sie die Türen und geben Sie jedem Raum die Möglichkeit die gewünschte Temperatur zu erreichen. Schließen Sie ebenfalls die Fenster.
  • Stellen Sie die Möbel richtig auf! Stellen Sie Ihre Möbel nicht unmittelbar an die Außenwände. Die Wände können sich nicht richtig erwärmen und bleiben, besonders im Winter, über einen langen Zeitraum sehr kalt.
  • Lüften Sie richtig! Versuchen Sie schon während des Kochens bzw. unmittelbar danach das Fenster weit zu öffnen und frische Luft in die Wohnung zu lassen. Besonders im Schlafzimmer sollten Sie das Fenster regelmäßig öffnen oder über einen langen Zeitraum angekippt lassen. Wiederholen Sie den Vorgang mindestens dreimal täglich und mindestens einmal am Morgen und Abend.
  • Messen Sie die Luftfeuchtigkeit! Schaffen Sie sich am besten (im Baumarkt) ein Hygrometer an und kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen die Höhe der Luftfeuchtigkeit. Diese sollte über einen längeren Zeitraum nicht höher als 60 Prozent betragen.
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