Was kostet ein Architekt?

Im Durchschnitt beläuft sich das Honorar eines Architekten auf etwa zehn Prozent der Gesamtkosten eines Gebäudes. Bei einem Teilauftrag hat der Architekt nur Anspruch auf einen Teil des Gesamthonorars entsprechend der Leistungsphasen, in denen er tätig war.

Kostenfaktoren eines Architekten

Die Höhe des Honorars eines Architekten oder Ingenieurs ermittelt sich aus der bundesweit geregelten Honorartabelle aus der Honorarverordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Diese gewährleistet einen Wettbewerb und für den Kunden die beste Planleistung sowie das günstigste Angebot.

Für Gebäude, raumbildende Ausbauten und Freianlagen sind folgende Kostenfaktoren von Bedeutung:

Anrechenbare Kosten und zusätzliche Vergütung

Als Erstes wird die Höhe der anrechenbaren Kosten, also die Kosten für Haustechnik und Baukonstruktion nach jeder Leistungsphase ermittelt. Belaufen sich die Kosten auf weniger als 25.000 oder mehr als 25.000.000 Euro, so können die anrechenbaren Kosten frei verhandelt werden.

Darunter zählen nicht mit dem Hausbau verbundene Kosten wie z.B. für einen Elektriker oder Statiker. Nicht zu vergessen ist die Mehrwertsteuer, diese wird am Ende der Honorarabrechnung noch aufgeschlagen.


Neben den Grundleistungen gibt es nach dem HOAI Honorare für besondere Leistungen. Zum Beispiel wäre in Leistungsphase 1 die Prüfung der Umweltverträglichkeit und eine Standortanalyse eine besondere Leistung zusätzlich zur Grundleistung der Grundlagenermittlung.

Die Vergütung für die besondere Leistung ist dabei frei verhandelbar.

Tipp: Halten sie die maximale Baukostensumme im Architektenvertrag fest. So kann ihr Bauherr besser mit den Kosten der Bauleistungen planen und ihr Architekt darf die gesetzte Obergrenze nicht überschreiten.

Honorarzone

Je nach Umfang und Schwierigkeit des Bauprojekts und der Installation, erfolgt eine Zuordnung in eine der Honorarzonen I bis V. Je höher der Grad des Aufwands und das Anforderungsprofil des Bauobjekts, desto höher die Honorarzone.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick der Anforderungsprofile und Beispiele für Objekte der jeweiligen fünf Honorarzonen:

Auszug aus § 35 (2) Honorare für Grundleistungen bei Gebäuden und Innenräumen 

HonorarzoneAnforderungsprofilObjektliste
Isehr geringe Anforderungen an die Einbindung in die Umgebung, ein Funktionsbereich, sehr geringe gestalterische Anforderungen, einfachste Konstruktionen, keine oder einfache technische Ausrüstung, keiner oder einfacher Ausbau
Unterkunfts- und Schlafbaracken, Verbindungsgänge, Feldscheunen und andere einfache Gebäude für die Landwirtschaft, Spielhallen, Pausenhallen, Wetterschutzhäuser
IIgeringe Anforderungen an die Einbindung in die Umgebung, wenige Funktionsbereiche, geringe gestalterische Anforderungen, einfache Konstruktionen, geringe technische Ausrüstung, geringer AusbauGaragenbauten, Gewächshäuser, geschlossene und eingeschossige Hallen, Bootshäuser, Musikpavillons, einfache Werkstätte ohne Kranbahn
IIIdurchschnittliche Anforderungen an die
Einbindung in die Umgebung, mehrere einfache Funktionsbereiche, durchschnittliche gestalterische Anforderungen, normale oder gebräuchliche Konstruktionen, durchschnittliche technische Ausrüstung, durchschnittlicher normaler Ausbau
Wohnhäuser mit durchschnittlicher Ausstattung, Gemeinschaftsunterkünfte, Betreuungseinrichtungen, Druckereien, Kühlhäuser, Bürobauten, Gaststätten, Ladenbauten, Märkte, Turn- und Sportanlagen
IVüberdurchschnittliche Anforderungen an die Einbindung in die Umgebung, mehrere Funktionsbereiche mit vielfältigen Beziehungen, überdurchschnittliche gestalterische Anforderungen, überdurchschnittliche konstruktive Anforderungen, überdurchschnittliche technische Ausrüstung, überdurchschnittlicher Ausbau
Wohnhäuser, landwirtschaftliche Gebäude mit überdurchschnittlicher Ausstattung, planungsaufwendige Einfamilienhäuser mit Ausbau, Terrassen- und Hügelhäuser, Mehrzweckhallen, Sportleistungszentren
Vsehr hohe Anforderungen an die Einbindung in die Umgebung, eine Vielzahl von Funktionsbereichen mit umfassenden Beziehungen, sehr hohe gestalterische Anforderungen, sehr hohe konstruktive Ansprüche, eine vielfältigen technischen Ausrüstung mit hohen technischen Ansprüchen, umfangreich qualitativ hervorragender Ausbau
Krankenhäuser, Kliniken, Fernseh-, Rundfunk- und Theaterstudios, Theaterbauten, Konzertgebäude und wissenschaftliche Forschungseinrichtungen
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen. Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/hoai_2013/

Honorartafel

Die Honorartafel gibt einen Überblick über die Honorarkosten eines Architekten, welche sich aus den beauftragten Leistungsphasen zusammensetzen. Die Tafel gibt kein einheitliches Honorar vor, sondern legt einen Rahmen, den sogenannten Honorarsatz fest.

Es wird unterschieden zwischen Höchst-, Mittel- und Mindestsatz. Dieser ist abhängig von den anrechenbaren Kosten, welcher sich aus dem Umfang der Leistungsphasen und dem Anforderungsprofil des Projekts (Honorarzone) zusammensetzt.

Die Tabelle zeigt an vier Preisbeispielen die jeweiligen Mindest- und Höchstsätze in den fünf Honorarzonen:

Auszug aus §35 (1) Honorare für Grundleistungen bei Gebäuden und Innenräumen 

HonorarzoneAnrechenbare
Kosten in Euro
Mindestsatz
in Euro
Höchstsatz
in Euro
I50.000,-
100.000,-
150.000,-
200.000,-
5.804,-
10.790,-
15.500,-
20.037,-
6.801,-
12.644,-
18.164
23.480,-
II50.000,-
100.000,-
150.000,-
200.000,-
6.801,-
12.644,-
18.164,-
23.480,-
8.071,-
15.005,-
21.555,-
27.863
III50.000,-
100.000,-
150.000,-
200.000,-
8.071,-
15.005,-
21.555,-
27.863,-
10.066
18.713,-
26.883,-
34.751,-
IV50.000,-
100.000,-
150.000,-
200.000,-
10.066,-
18.713,-
26.883,-
34.751,-
11.336,-
21.074,-
30.274
39.134,-
V50.000,-
100.000,-
150.000,-
200.000,-
11.336,-
21.074,-
30.274,-
39.134,-
12.333,-
22.928,-
32.938,-
42.578,-
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen. Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/hoai_2013/

Leistungsumfang und Leistungsphasen

Der Leistungsumfang unterteilt sich in neun Leistungsphasen. Je mehr Phasen der Architekt betreut, desto höher fällt sein Honorar aus. 100% des Honorars stehen ihm zu, wenn er an allen neun Leistungsphasen beteiligt ist.

Ist der Architekt nur in einzelnen Phasen tätig, bekommt er auch nur den prozentualen Anteil dieser Leistungen als Honorar.

Die folgende Tabelle zeigt die prozentualen HOAI-Sätze am Gesamthonorar der einzelnen neun Leistungsphasen:

Auszug aus §34 (3) Leistungsbild Gebäude und Innenräume

Leistungsphasenprozentualer Anteil
1 Grundlagenermittlung2%
2 Vorplanung7%
3 Entwurfsplanung15%
4 Genehmigungsplanung3% (für Gebäude)
2% (für Innenräume)
5 Ausführungsplanung25% (für Gebäude)
30% (für Innenräume)
6 Vorbereitung der Vergabe10% (für Gebäude)
7% (für Innenräume)
7 Mitwirkung bei der Vergabe4% (für Gebäude)
3% (für Innenräume)
8 Objektüberwachung32%
9 Objektbetreuung und Dokumentation2%
Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/hoai_2013/

Wichtig: Nach der Bonus-Malus-Regelung kann der Bauherr dem Architekten bis zu 5% von seinem Honorar abziehen, falls es zu einer Kostenüberschreitung kommt. Andersrum bei einer Kostenunterschreitung ist es möglich ein Honorarbonus von bis zu 20% zu zahlen. Diese Regelung soll dem Architekten als Motivation dienen, Einsparungen in den Baukosten zu finden.

Nebenkosten

Neben dem eigentlichen Honorar, können für den Bauherren noch gewisse Nebenkosten entstehen. Fotokosten und Kopierkosten, Telekommunikationskosten und Portokosten sowie Fahrtkosten zwischen der Baustelle und dem Architekturbüro.

Diese Nebenkosten werden entweder per Einzelnachweis berechnet oder zusätzlich zum Honorarbetrag.

Drei Männer bei der Planung

Kostenbeispiel am Neubau eines Einfamilienhauses

Um zu veranschaulichen wie sich die Honorarkosten eines Architekten in der Praxis errechnen, wird im Folgenden am Beispiel des Neubau eines Einfamilienhauses die Kostenzusammensetzung verdeutlicht.

Im Beispielfall soll der Bau des Einfamilienhauses folgende Voraussetzungen haben:

  • vollständiger Auftrag, d.h. Architekt deckt alle neun Leistungsphasen bzw. 100% der Architekturleistung ab
  • mittelmäßiger Schwierigkeits- und Umsetzungsgrad des Baus

Anrechenbare Baukosten200.000,- Euro
durchschnittliche Ausstattung (Honorarzone III)27.863,- bis 34.751,- Euro
mittlerer Honorarsatz31.307,- Euro
Nebenkosten in Höhe von 7% des Honorars2.191,49,- Euro
Gesamthonorar (ohne MwSt.)33.498,49,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Das Honorarsatz beläuft sich damit auf 31.307,- Euro ohne Nebenkosten und umfasst damit 100% der Leistungen eines Architekten.


In der folgenden Auflistung findet sich die genaue Aufteilung des Honorarsatzes in die einzelnen Leistungsphasen:

Leistungsphase 12%626,14,- Euro
Leistungsphase 27%2.191,49,- Euro
Leistungsphase 315%4.696,05,- Euro
Leistungsphase 43%939,21,- Euro
Leistungsphase 525%7826,75,- Euro
Leistungsphase 610%3.130,70,- Euro
Leistungsphase 74%1.252,28,- Euro
Leistungsphase 832%10.018,24,- Euro
Leistungsphase 92%626,14,- Euro
Gesamt100%31.307,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Schließlich wird dem ermittelten Honorarbetrag noch die Mehrwertsteuer aufgeschlagen:

31.307,- Euro + 19% MwSt (= 5.948,33 Euro) = 37.255,33 Euro

Ablauf der Leistungsphasen eines Architekten

In der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) werden neun Leistungsphasen aufgelistet. Für Bauherren bietet es sich an, einen vollständigen Auftrag zu erteilen, da es für den Neubau so nur einen Verantwortlichen und einen Ansprechpartner gibt.

Bei einem vollständigen Auftrag belaufen sich die Leistungen des Architekten auf insgesamt 9 Phasen:

  1. Leistungsphase: Grundermittlung bzw. Bestandsaufnahme
  • Klären der Voraussetzungen um Haus zu realisieren
  • Besichtigen des Bauortes
  • Klären der Kosten und finanzieller Möglichkeiten der Auftraggeber
  • Befragen des Bauherren nach seinen Wünschen
  • Zusammentragen der Ergebnisse, evtl. Erläuterung dieser
  • Auswahl passender Dienstleister
  1. Leistungsphase: Vorplanung, Kostenschätzung, Konzepterstellung
  • Analyse der Zielvorstellungen und Grundlagen
  • Koordinieren der Aufgaben mit den Planungsbeteiligten und Implementieren ihrer Leistungen
  • Skizzenerstellung des Objekts und Entwurf verschiedener Perspektiven & Ansichten um eine Vorstellung für Größe der Proportionen und Raumaufteilung zu bekommen
  • Einschätzen der Kosten nach DIN 276
  • Termine für Bau- und Planungsablauf
  • Klärung der erforderlichen Maßnahmen für Genehmigung des Bauprojekts
  1. Leistungsphase: Kostenberechnung und Entwurfsplanung
  • Zeichnen der Entwürfe von Grundrisse, Außenansichten und Schnittzeichnungen in den Maßstäben 1:50 oder 1:100
  • Beurteilen technischer, wirtschaftlicher, bauphysikalische, landschaftsökologische und gestalterische Faktoren des Bauvorhabens
  • Kontaktieren der Behörden
  • Berechnen der Kosten nach DIN 276 und Abgleichung mit erster Kostenschätzung
  • Ansetzen weiterer Termin zur Planungs- und Bauumsetzung
  1. Leistungsphase: Genehmigungsplanung
  • Anfertigen von Vorlagen für Genehmigungsplanungen und benötigte Zustimmungen
  • Einreichen der Baugenehmigungseinträge
  1. Leistungsphase: Ausführungsplanung
  • Überführen der Entwürfe in endgültige Konstruktions-, Detail- und Konstruktionszeichnungen im Maßstab 1:50 oder 1:100
  • Weiterentwickeln der Ausführungsplanung in  Zusammenarbeit mit Bau- oder Fachingenieuren
  • Gleicht Ausführungsplanung und Montagepläne miteinander ab
  1. Leistungsphase: Vorbereitung der Vergabe
  • Zusammenfassen aller benötigten Mittel für den Hausbau (z.B. Mengenangaben für Arbeitsteilung und Bauteile)
  • Erstellen eines Leistungsverzeichnisses mit Leistungsbeschreibungen nach Leistungsbereichen durch Auflisten der für die Arbeiten benötigte Fachkräfte
  • Berechnen, Überprüfen und Vergleichen der Kosten
  • Zusammentragen der Vergabeunterlagen für alle Leistungsbereiche
  1. Leistungsphase: Mitwirkung bei der Vergabe
  • Einholen von Angeboten bei Dienstleistern und Bauunternehmen für aufgestellte Leistungen
  • Abgleichen einzelner Leistungselemente mit Experten
  • Bewertung des Preisniveau und Kontrollieren der Angebote
  • Erstellen von Vergabevorschlägen und Protokollieren der Vergabe
  • Kostenanschlag für Bau nach DIN276 auf Basis eingeholter Angebote
  • Anpassen der angedachten Kosten mit Ausschreibungsergebnissen
  1. Leistungsphase: Objektüberwachung (Dokumentation und Bauüberwachung)
  • Koordinieren der Dienstleister und Kontrollieren der Baufortschritte mit Hilfe des erstellten Zeitplans
  • Protokollieren des Bauablaufs in einem Bautagebuch
  • Auflisten aller Gewährleistungsfristen für die Bauleistungen
  • Abpassen der Ergebnisse von Rechnungsprüfungen mit Auftragssummen
  • Beantragen und Durchführen der Abnahme und Erkennen von Mängel
  • Prüfen der Baukosten anhand von Leistungsabrechnungen
  1. Objektbetreuung
  • Beurteilen gefundener Mängel für Gewährleistungsansprüche (im Zeitraum der Verjährungsfristen bis maximal fünf Jahre seit Abnahme)
  • Organisieren von Begehungen
Tipp: Es ist für den Beginn durchaus ratsam, einen Architekten zunächst nur für die ersten drei Leistungsphasen zu beauftragen. Leistet der Architekt gute Arbeit, so können Sie ihn dann für weitere Leistungen in Verantwortung ziehen.

Richtlinien des Architektenhonorars

Die Höhe des Architektenhonorars wird im Architektenvertrag festgehalten. Dabei vereinbaren Bauherr und Architekt einen Honorarsatz, welcher sich zwischen dem von der HOAI festgelegten Mindest- und Höchstsatz des entsprechenden Bauprojekts befindet.

Üblicherweise verlangt der Architekt den aus der Honorartafel sich ergebenden Mittelsatz.

Abschlagszahlungen werden für gewöhnlich vom Bauherren an den Architekten gezahlt. Hierbei ist wichtig zu vereinbaren, ob eine Honorierung nach einem festgesetzten Zeitplan oder nach Leistungsfortschritt geleistet werden.

Achtung: Sollten Sie einen Architekten für alle neun Leistungsphasen beauftragt haben, ihm jedoch nachträglich kündigen und von einzelnen Leistungsphasen lösen, dann besteht auf Seiten des Architekten dennoch Anspruch auf das komplette Honorar abzüglich der ersparten Unkosten.

Was zählt nicht zum Architektenhonorar dazu?

Kosten für das Grundstück:

  • Kaufpreis für ein Baugrundstück
  • Kosten für Erschließung eines Grundstücks
  • Außenanlagen auf dem Grundstück
  • Baunebenkosten

So können Sie sparen

Es gibt einige Möglichkeiten um bei den Kosten für ein Architektenhaus zu sparen:

  1. Eigene Leistung

Durch eigenes handwerkliches Geschick können die Baukosten um ein Vielfaches reduziert werden. Gerade die Kosten für Bauarbeiter an der Baustelle können dabei hoch ausfallen.

Daher gilt: je mehr Eigenleistung, desto mehr Kostenersparnis für Sie. Besonders beim Mauerwerk lassen sich die meisten Kosten von bis zu 20.000 Euro sparen.

  1. Größe

Die meisten Kosten lassen sich bei der Größe des Hauses sparen. Bereits wenige Quadratmeter weniger bei der Wohnfläche wirken sich kostensparend in der Gesamtrechnung aus, z.B. durch die Verlegung von weniger Parkett oder Fliesen.

Eine kleinere Grundfläche reduziert die Kosten zudem sowohl beim Baupreis als auch bei der Abgabe für Regenwasser oder spätere Heizkosten.

  1. Dachboden/Keller

Mehrere tausend Euro können am Architektenhaus gespart werden, wenn Sie auf ausgebauten Dachboden oder Keller verzichten können.

  1. Einfache Fassade

Bau- und Planungskosten am Architektenhaus können gespart werden, indem auf Balkon, Erker oder andere Anbauten verzichtet wird. Um die 2.000 Euro können schon beim Weglassen einer Dachgaube gespart werden.

  1. Ausstattung

Weniger ist Mehr: Der Verzicht auf eine Wendeltreppe oder einen offenen Kamin, einheitliche Fenster und Türen bedeutet mehr Kostenersparnis für Sie.

  1. Unterstützung des Architekten

Bis zu 3 Prozent können bei den Honorarkosten gespart werden durch Beschaffen oder Ersetzen erforderlicher Unterlagen in der Phase I der Grundlagenermittlung.

Um weitere 10% reduzieren sich die Kosten, wenn Sie sich in den Phasen II und III der Vorplanung und Entwurfsplanung für “Typenhäuser” entscheiden.

Somit ist keine detaillierte Vorplanung notwendig, da die Grundlage für das Architektenhaus bereits besteht. Ebenfalls bis zu 10 Prozent lassen sich einsparen, wenn man selbst Angebote einholt für die Vergabe und die Vergabe an Dienstleister selbst organisiert.

Achtung: Hier sollten Sie nicht sparen

  • Baugenehmigungen sollten immer von einem Fachmann erledigt werden, nur dann können Sie sichergehen, dass ihr Architektenhaus auch von den Behörden genehmigt wird. Ohne Genehmigung riskieren Sie ein fünfstelliges Bußgeld und den Abriss Ihres Gebäudes.
  • Bauleitung und Ausführungsplanung sollte auch in die Verantwortung eines Fachmanns gegeben werden, da das Gebäude auf Grundlage der Ausführungsplanung gebaut wird.
    Eine ordentliche Ausführung bedeutet ein geringeres Risiko für Baumängel und Anspruch auf Gewährleistungsgarantien für vereinzelte Leistungen.

Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Wenn ja, freuen wir uns über Ihre positive Bewertung! Damit helfen Sie uns dabei, kostenblick.de bekannter zu machen!
Klicken Sie jetzt ganz rechts auf „5 Sterne“. Vielen Dank!

unbrauchbar (bitte Feedback per Mail senden)schlecht (bitte Feedback per Mail senden)mittelmäßiggutdanke, hat mir geholfen (3 Bewertung(en), im Durchschnitt: 3,67 von 5)

Loading...