Was kostet ein Rauchmelder?

Seit einigen Jahren besteht in Deutschland bundesweit Rauchmelderpflicht.
Allgemein gilt, dass in allen Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, die zu Aufenthaltsräumen führen jeweils ein Rauchmelder angebracht werden muss.

Weitere Regelungen unterscheiden sich teilweise je nach Bundesland.

Mittlerweile gilt die Rauchmelderpflicht aber überall gebäudeübergreifend. Das bedeutet, dass nicht nur Neu- und Umbauten betroffen sind, sondern auch – mit Ausnahme von Sachsen – bestehende Gebäude mit Rauchmeldern ausgerüstet werden müssen.

Kosten für einen Rauchmelder

Die Kosten für einen Rauchmelder können stark variieren und liegen in der Regel zwischen 15,- bis 150,- Euro pro Stück.
Es gibt auch günstigere Rauchmelder für etwa 5,- Euro, die der erforderlichen CE-Kennzeichnung und den gesetzlichen Anforderungen nach DIN EN 14604 entsprechen.

Allerdings kommen immer auch Wartungskosten hinzu, die bei billigen Modellen beispielsweise durch regelmäßig notwendige Batteriewechsel langfristig deutlich höher ausfallen und insgesamt die Anschaffungskosten eines hochwertigeren Modells übersteigen können.


Anschaffungskosten für Rauchmelder

Beispielhafte Anzahl an RauchmeldernGesamtkosten Anschaffung
115,- bis 150,- Euro
345,- bis 450,- Euro
575,- bis 750,- Euro
15 (z.B. als Vermieter mit 5 auszustattenden Wohnungen à 3 Rauchmelder)225,- bis 2.250,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Rechnen Sie mit durchschnittlichen Kosten von 20,- bis 30,- Euro pro Stück für gute Rauchmelder.

Deutlich höhere Kosten ab 50,- bis 150,- Euro entstehen, wenn Sie sich für Rauchmelder mit größerem Leistungsumfang entscheiden. So gibt es beispielsweise Kombinationen aus Rauch- und Hitzemeldern oder Schutzmaßnahmen, um Fehlalarmen vorzubeugen.

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Zuletzt aktualisiert am 18.01.2020 um 10:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Auch können mehrere Rauchmelder miteinander vernetzt werden, was im Brandfall ein höheres Maß an Sicherheit gewährleistet. So wird nicht nur der Rauchmelder im entsprechenden Raum ausgelöst, sondern alle Rauchmelder in der Wohnung. Zudem kann man höherpreisige Modelle in ein Smart Home System integrieren.

Die Rauchmelder können Sie üblicherweise selbst anbringen. Beauftragen Sie einen Fachmann, müssen Sie mit zusätzlichen Kosten von bis zu mehreren hundert Euro für die Montage rechnen. Dies gilt insbesondere, wenn Sie ein ganzes Mehrfamilienhaus mit mehreren Einheiten ausstatten müssen.

Wartungskosten

Wartungskosten entstehen in erster Linie, wenn Batteriewechsel anfallen. Wie häufig das notwendig ist, hängt vom jeweiligen Modell ab. Bei günstigeren Rauchmeldern können diese alle paar Monate nötig sein, meist aber mindestens alle 2 bis 3 Jahre.

Bei Rauchmelder-Modellen mit fest verbauter Batterie ist die Laufzeit meist auf 10 Jahre ausgelegt, sodass Sie sich in dieser Zeit um nichts kümmern müssen. Anschließend müssen die Rauchmelder dann aber vollständig ersetzt werden.

Mindestens einmal im Jahr muss die Funktionsfähigkeit des Rauchmelders überprüft werden. Dabei sind vor allem die Raucheintrittsöffnungen und der akustische Signalgeber wichtig. Diese Wartung können Sie kostenfrei und in der Regel ohne großen Aufwand selbst durchführen. Sie können aber auch einen Fachmann oder einen zuständigen Hausmeisterdienst beauftragen, wodurch wiederum Kosten anfallen.

Wer ist für Einbau und Wartung der Rauchmelder zuständig?

Für Einbau und Montage ist bundesweit der Eigentümer verantwortlich. Daher fällt die Zuständigkeit bei Mietwohnungen auf den Vermieter.

Dem Vermieter obliegt daher auch die Auswahl des Rauchmelder-Modells, welche der Mieter zu akzeptieren hat. Dies gilt auch dann, wenn die Mieter in der Vergangenheit eigenständig Rauchmelder installiert haben, die vom Vermieter ersetzt werden sollen. Für den Vermieter kann das unter anderem dann sinnvoll sein, wenn er mehrere Mietwohnungen ausstatten muss und dies einheitlich gestalten will, um eine einheitliche Wartung durchführen zu können.

Die Anschaffungskosten für Rauchmelder kann der Vermieter im Rahmen einer Modernisierungsmieterhöhung auf die Mieter umlegen, was eine Erhöhung der Jahresmiete um bis zu 11 Prozent der angefallenen Kosten erlaubt.

Die Zuständigkeit für die Wartung unterscheidet sich je nach Bundesland.

Für die Wartung zuständigBundesländer (Stand Januar 2018)
EigentümerBrandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Thüringen
MieterBaden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen
Nicht klar geregeltSachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

Werden die Wartungsarbeiten im Auftrag des Vermieters von einem Fachmann durchgeführt, können die dadurch anfallenden Kosten als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden.

Worauf sollte man bei Rauchmeldern noch achten?

Die Folgen bei Nichtbeachten der Rauchmelderpflicht sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. So gibt es beispielsweise in Baden-Württemberg keine Kontrollen oder Bußgelder, während in Niedersachsen Bußgelder von bis zu 50.000,- Euro erhoben werden können.

Grundsätzlich müssen Sie immer damit rechnen, dass nicht vorhandene Rauchmelder erhebliche Auswirkungen auf den Versicherungsschutz im Brandfall haben.



Sie können Rauchmelder in Ihrer Wohnung normalerweise ohne Probleme selbst anbringen. Dafür gibt es aber einige Dinge zu beachten:

  • Bringen Sie den Rauchmelder in der Mitte des Raumes an.
  • Achten Sie darauf, dass mindestens ein halber Meter Abstand zur Wand besteht.
  • Bringen Sie Rauchmelder an Dachschrägen etwa 50 Zentimeter unterhalb des höchsten Punkts an.
  • Im Umkreis von etwa einem Meter um den Rauchmelder sollten sich keine Lampen befinden.
  • Bei einer Raumfläche von mehr als 60 Quadratmetern genügt ein Rauchmelder nicht.

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