ÜBER KOSTENBLICK.DE
Mein Name ist Paul Winkler und ich betreibe diesen Online-Ratgeber seit dem Jahr 2017. Auf kostenblick.de erklären wir zusammen mit geprüften Experten aus verschiedensten Lebensbereichen, welche Kosten normal sind. Alle Neugierigen erfahren hier mehr über das Projekt und die Geschichte dahinter!

Was kostet ein Umzug?

Ein Umzug ist üblicherweise mit Stress, viel Planung und natürlich mit Kosten verbunden. Dabei stellt sich die Frage, ob dieses Vorhaben in kompletter Eigenregie oder doch lieber durch ein professionelles Umzugsunternehmen realisiert werden soll.

Für den Umzug mit einem Unternehmen müssen Sie in der Regel mit mindestens 600,- Euro und bis zu 4.000,- Euro rechnen. Wird der Umzug ohne eine Firma durchgeführt, sollten mindestens 200,- Euro eingeplant werden.

Kostenfaktoren bei einem Umzug

Kostenfaktoren für einen Umzug mit Unternehmen

Die Höhe der Kosten für ein Umzugsunternehmen wird durch verschiedene Faktoren bestimmt. So ist für den Preis ausschlaggebend, wie groß die Wohnung ist und welche Distanz zwischen beiden Immobilien zurückgelegt werden muss.

Je größer die Wohnung ist und je mehr Möbel befördert werden müssen, desto größer muss auch die Ladefläche des Transportfahrzeugs sein.


Auch die Distanz vom Transportfahrzeug bis zur Wohnung wird in der Preiskalkulation berücksichtigt. Ist das Wohnhaus mit dem LKW zum Beispiel schwer zugänglich, oder kann kein Möbellift an einer Außenwand angebracht werden, muss mit einem erheblichen Mehrkosten gerechnet werden.

Die Etagen, in welchen sich die Wohnungen befinden, sind ebenfalls relevant für die Preisberechnung. Müssen die Möbelpacker die gesamte Einrichtung in den 6. Stock tragen, wird der Umzug natürlich sehr teuer.

Sollen Möbel oder eine Küche ab- und wieder aufgebaut werden, kommen weitere Kosten hinzu. Solche Montagearbeiten werden in der Regel als Sonderleistung angeboten und zusätzlich berechnet.

Wählen Sie auch den Zeitpunkt für Ihren Umzug mit Bedacht. Ein Umzug am Wochenende ist gewöhnlich teurer, als in der Woche.

Packen Sie Ihre Kisten selbst und organisieren sich das notwendige Verpackungsmaterial, sparen Sie dieses Geld natürlich beim Umzugsunternehmen ein. Je mehr Zeit und je mehr Arbeitskräfte das Unternehmen aufwenden muss, um Ihren Umzug zu organisieren und durchzuführen, desto kostspieliger wird das Vorhaben.

Unser Tipp: mit dem nachfolgenden Formular (*) können Sie kostenfrei und unverbindlich Angebote von Dienstleistern aus Ihrer Region einholen.
So erhalten Sie vorab einen guten Kostenüberblick. Sollte am Ende keines der Angebote zusagen, ist das auch in Ordnung und für Sie dennoch kostenfrei. Klicken Sie dazu einfach auf den roten Button "Angebote erhalten"!

Kostenfaktoren für einen Umzug ohne Unternehmen

Die Miete für Ihren Umzugswagen verursacht die größten Kosten und ist abhängig von der Größe des benötigten Wagens und der tatsächlichen Dauer des Umzuges.

Für einen kleinen Transporter, mit dem Sie jedoch nur einzelne wenige Sachen transportieren können, müssen Sie mit Kosten zwischen 50,- und 90,- Euro pro Tag rechnen. Um jedoch einen Umzug einer 3 oder 4 Zimmerwohnung bewältigen zu können, müssen Sie ungefähr 180,- bis 250,- Euro pro Tag einplanen. Zusätzlich kommen noch die Kosten für das Tanken hinzu.

Oft ist die Miete für einen Umzugswagen samstags am teuersten. Außerdem müssen Sie bedenken, dass sonntags ein LKW-Verbot auf deutschen Autobahnen existiert.


Neue Umzugskartons gibt es in Abhängigkeit vom jeweiligen Fassungsvermögen für ca. 2,- bis 5,- Euro pro Stück.

Bei freiwilligen Umzugshelfern aus dem Bekanntenkreis sollten Sie daran denken, ausreichend Verpflegung und Getränke bereitzustellen ;-).

Sonstige Kostenfaktoren bei einem Umzug

Beachten Sie auch, dass in der neuen Wohnung mögliche Renovierungskosten, sowie Kosten für die Kaution und den Kauf und Aufbau neuer Möbel dazu kommen. Auch die Installation der Technik in der neuen Wohnung, muss als Kostenpunkt einkalkuliert werden.

Dazu kommen noch Kosten für die Um- und Anmeldung von Pkw, Personalausweis, Telefon, Internet, sowie für den Nachsendeauftrag Ihrer Post.

Tabellarische Kostenübersicht des eigentlichen Umzugs

Material bzw. Dienstleistungungefähre Kosten
Umzugskartons2,- bis 5,- Euro pro Stück
kleiner Transporter50,- bis 100,- Euro pro Tag
LKW mit großer Ladefläche180,- bis 250,- Euro pro Tag
Spedition
(2-Zimmer-Wohnung, 60 m², 45 km Strecke)
800,- bis 1.200,- Euro
Spedition
(2-Zimmer-Wohnung, 60 m², 500 km Strecke)
1.200,- bis 1.800,- Euro
Spedition
(4-Zimmer-Wohnung, 100 m², 45 km Strecke)
1.300,- bis 2.000,- Euro
Spedition
(4-Zimmer-Wohnung, 100 m², 500 km Strecke)
ab 2.000,- Euro
Spedition
(Verpacken)
20,- bis 40,- Euro pro h
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Da die Kosten für einen Umzug je nach Region, Spedition und Aufwand unterschiedlich stark variieren, empfehlen wir Ihnen, sich unverbindlich Kostenvoranschläge einzuholen.

Tabellearische Kostenübersicht zusätzlicher Kosten

Bezeichnungungefähre Kosten
Streichen0,30 bis 0,50 Euro pro m² Wand
Ummeldung Internet und Telefon0,- bis 70,- Euro
PKW-Ummeldung (ohne Nummernschild)20,- bis 30,- Euro
Ummeldung Wohnsitzca. 10,- Euro
neuer Personalausweisca. 30,- Euro
Nachsendeantragca. 20,- Euro
Verpflegung der Umzugshelfer5,- bis 10,- Euro pro Person
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Bild von Umzugshelfern

Stressfreier Umzug mit Hilfe einer Spedition

Lassen Sie sich beim Umzug von einer Spedition helfen, sparen Sie sowohl Zeit als auch viel Arbeit. Beispielsweise übernehmen Umzugsprofis die nötige Bereitstellung jeglichen Verpackungsmaterials, wie Kartons oder Luftfolie, welche für den Transport von z.B. Computern benötigt wird.

Des Weiteren können Sie ihnen das Einrichten einer temporären Sperrzone (für das Be- und Entladen Ihres Umzugswagens) überlassen. Umzugsexperten denken an alles und tragen Ihnen nahezu alles. Es lohnt sich also, rechtzeitig zu überlegen, wie viel Sie selbst übernehmen möchten und können.

Haben Sie sich entschieden, die Hilfe einer Spedition in Anspruch zu nehmen, müssen Sie für den Umzug einer 2-Zimmer-Wohnung und einer Strecke von maximal 45 km zwischen 800,- und 1.000,- Euro einplanen.

Beim Umzug einer 100- bis 120-Quadratmeter-Wohnung (4-Zimmer-Wohnung) und einer Strecke von 500 km müssen Sie mit Kosten ab 1.800,- Euro rechnen. Weitere Beispiele finden Sie in der Tabelle.

Hinzu kommen noch Verpackungskosten von 20,- bis 40,- Euro je Stunde und Kosten für den Auf- und Abbau Ihrer Möbel.

Übrigens: Sie sollten eine Spedition stets schon mehrere (4-6) Wochen vor Ihrem geplanten Umzug kontaktieren.

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Die Kosten für einen Umzug hängen also von der Menge der Arbeitsstunden, der zu fahrenden Entfernung und der Größe des Umzugstransporters ab.

Sie können am letztendlichen Endpreis sparen, wenn Sie zur Monatsmitte umziehen, da die Preise für eine Spedition dann aufgrund einer geringeren Nachfrage niedriger sind, als am Anfang oder Ende eines Monats.

Wer zahlt? Ist der Umzug von der Steuer absetzbar?

In der Regel sind die Kosten für den Umzug selbst zu tragen. Hilfen gibt es jedoch, wenn Ihr Umzug arbeitsmotiviert ist, d.h. Sie verkürzen damit Ihren Arbeitsweg um mindestens 30 min. oder nehmen einen Job in einer anderen Stadt an und ziehen dahin um.

Pro Jahr können Sie in jedem Fall aber 20 % Ihrer Ausgaben als haushaltsnahe Dienstleistungen von der Steuer absetzen. Sie können allerdings nur Ausgaben steuerlich geltend machen, die durch ein professionelles Umzugsunternehmen entstanden sind.

Bekommen Sie Hartz IV und das Jobcenter fordert Ihren Umzug, bzw. Sie müssen aus beruflichen Gründen oder anderen Ursachen wie Trennung, Scheidung, Heirat oder unerträgliche Zustände umziehen, so bekommen Sie staatliche Zuschüsse. Beantragen Sie aber zunächst die Unterstützung beim Jobcenter, bevor Sie mit dem Umzug beginnen.

Welche Vorbereitungen muss ich treffen?

Umzüge sind oft stressig und nervenaufreibend, aber häufig unumgänglich. Je weiter die neue Wohnung oder das Haus entfernt ist, desto mehr Überlegungen, Vorbereitungen, Termine und Kosten kommen auf Sie zu.


Daher ist es sinnvoll, sich ca. vier Monate vor dem geplanten Umzugstermin eine Checkliste mit allen wichtigen Erledigungen zu erstellen und diese nach und nach abzuarbeiten. Wir geben Ihnen einen kleinen Überblick über die anfallenden Aufgaben.

  • Wohnung kündigen: Sie wissen, dass Ihnen ein Umzug bevorsteht und sind bereits auf Wohnungs- bzw. Haussuche? Kündigen Sie so schnell wie möglich den Mietvertrag der jetzigen Räumlichkeiten. Die meisten Vermieter legen eine dreimonatige Kündigungsfrist fest.
  • Nachmieter suchen: Nicht selten kommt es vor, dass die derzeitigen Mieter sich um einen Ersatz kümmern müssen. Planen Sie also viel Zeit für die Besichtigungstermine mit den Nachmietern ein.
  • Angebote vergleichen: Holen Sie sich schon so früh wie mögliche verschiedene Angebote von Umzugsunternehmen ein und vergleichen Sie diese miteinander. Außerdem können die Unternehmen den gewünschten Umzugstermin für Sie freihalten.
  • Entrümpeln: Denken Sie genau darüber nach, welche Gegenstände und Möbel mit in die neue Wohnung bzw. in das neue Haus mitgenommen werden sollen. Muss wirklich alles mit? Oder können Sie sich auch von alten Einrichtungsgegenständen trennen? Ein Umzug ist immer ein guter Zeitpunkt, Platz zu schaffen und die Wohnung entrümpeln zu lassen.
  • Anbieter kündigen: Kündigen oder erneuern Sie rechtzeitig Ihre bestehenden Verträge für Internet, Strom, Fernsehen, Internet und Telefon.
  • Hilfe von Handwerkern: Suchen Sie sich ungefähr zwei Monate vor dem geplanten Umzugstermin Klempner, Tischler, Elektriker oder Bodenleger, um die anfallenden Aufgaben in den neuen vier Wänden zu übernehmen und dafür auch ausreichend Zeit zu schaffen.
  • Post umleiten: Stellen Sie ungefähr einen Monat vor dem Umzug einen Nachsendeantrag bei der Post. Es empfiehlt sich diesen für ein halbes Jahr abzuschließen. Somit können keine Briefe verloren gehen.
  • Adresse weitergeben: Teilen Sie allen notwendigen Einrichtungen, Institutionen, Freunden und Familienmitgliedern die neue Adresse mit.
  • Behördengänge: Lassen Sie sich fristgerecht im neuen Ortsamt ummelden.

Eine ausführliche Übersicht zu jeder einzelnen Planungsphase und weitere Umzugstipps finden Sie hier und im nachfolgenden Video.

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