Was kostet es, Besenreiser entfernen zu lassen?

Gerade im Sommer, wenn es Zeit für kurze Hosen wird, ist es für die meisten Menschen wichtig, dass auch ihre Beine gut aussehen. Dabei können unter anderem die sogenannten Besenreiser stören, also dünne Venen, die fächer- oder netzförmig durch die Haut sichtbar sind.

Allerdings gibt es Möglichkeiten, Besenreiser für Kosten zwischen ca. 100,- und 750,- Euro entfernen zu lassen.

Kostenzusammensetzung für das Entfernen von Besenreisern

Die Kosten für das Entfernen von Besenreisern liegen in der Regel zwischen 100,- und 150,- Euro pro Sitzung.

Der genaue Preis, mit dem Sie rechnen müssen, ist in erster Linie von der gewählten Methode und – eng damit verbunden – von der Anzahl der benötigten Sitzungen abhängig.


Die Größe der zu behandelnden Hautpartie hat Einfluss auf die Wahl der Behandlungsmethode und somit auch auf die Kosten.

Eine Behandlungsmethode stellt die Behandlung mit einem Laser oder einer Blitzlichtlampe dar, wo im Durchschnitt etwa drei bis fünf Sitzungen notwendig sind. Die Kosten pro Sitzung liegen bei 100,- bis 150,- Euro.

Wenn Sie sich lieber für die Verödung von Besenreisern entscheiden, benötigen Sie meist nur ein bis zwei Sitzungen bei Kosten von ca. 100,- Euro pro Sitzung.

Ansonsten sind mit diesen Kosten die Kosten für das Beratungsgespräch mit Voruntersuchung, das Honorar des Arztes sowie die unmittelbare medizinische Nachsorge abgedeckt.

Kostenübersicht

MethodeDurchschnittlich benötigte SitzungenDurchschnittliche Kosten pro SitzungKosten gesamt
Laser3-5100,- bis 150,- Euro300,- bis 750,- Euro
Verödung1-2100,- Euro100,- bis 200,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.
Da Besenreiser an sich noch kein Gesundheitsrisiko und lediglich ein kosmetisches Problem darstellen, werden die Kosten für das Entfernen und eventuell anfallende Folgekosten nicht von den Krankenkassen übernommen.

Ausnahmen stellen deutlich sichtbare betroffene Stellen dar, wie zum Beispiel Besenreiser im Gesicht. In diesem Fall sollten Sie sich mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen und klären, ob die Kosten übernommen werden können.

Methoden und Ablauf der Besenreiser-Behandlung

Alle gängigen Behandlungsmethoden sind unkompliziert und risikoarm. Es ist für ein langanhaltendes Ergebnis sinnvoll, sich an einen erfahrenen Arzt zu wenden.

Im Normalfall erfolgen die Behandlungen ambulant und ohne Narkose. Die Behandlungsdauer einer Sitzung liegt meist zwischen 15 und 90 Minuten.

Bei allen Behandlungsmethoden müssen Sie in den Tagen nach der Behandlung Kompressionsstrümpfe tragen, um die Heilung zu unterstützen.

Laser – mit Licht gegen Besenreiser vorgehen

Die Laserbehandlung erfolgt mittels gebündelter Lichtenergie, wobei einfarbiges (monochromatisches) Licht verwendet wird. Dieses trifft auf die geweiteten Venen und wird dort – entsprechend der Farbe des Besenreisers – absorbiert.

Dadurch erhöht sich die Temperatur des Blutes, was zu einer Schädigung der Gefäße führt, welche daraufhin abgebaut werden.

Die Lasertherapie erstreckt sich meist über drei bis fünf Sitzungen und eignet sich bei sehr feinen Besenreisern. Die Behandlung ist schonend und es entstehen keine Narben.

Für größere betroffene Hautareale wird häufig auch die Behandlung mit einer Blitzlichtlampe gewählt, deren Anwendung stark der mit dem Laser ähnelt. Diese Behandlungsmethode kennt man auch unter der Bezeichnung IPL-Behandlung (= intensed-pulsed-light).

Verödung (Mikrosklerotherapie) von Besenreisern

Um Besenreiser zu veröden, wird ein verödender Wirkstoff mit einer feinen Nadel injiziert. Der Wirkstoff reagiert mit der Veneninnenwand. Dadurch werden die Venen verschlossen und anschließend vom Körper abgebaut. Ein Behandlungsergebnis ist erst nach einigen Wochen sichtbar.

Entstehung von Besenreisern

Besenreiser sind eine Unterform der Krampfadern, welche auch aus Besenreisern entstehen können. Allerdings sind Besenreiser grundsätzlich harmlos und verursachen in der Regel keine Beschwerden. Unter Umständen können sie allerdings Anzeichen für ein Venenleiden sein. Spätestens, wenn zusätzlich zu den Besenreisern Schwellungen oder andere Beschwerden auftreten, sollten Sie sich ärztlichen Rat einholen.



Besenreiser entstehen durch eine Venenveränderung, bei der sich Blut staut, wodurch sich die Gefäßwände ausdehnen.

Das kann unterschiedliche Ursachen haben, so spielen zum Beispiel oft ein hoher Alkoholkonsum, Rauchen oder mangelnde Bewegung eine Rolle. Häufig ist außerdem schwaches Bindegewebe ein Faktor, der Besenreiser begünstigt.

Sie können der Entstehung oder Verschlimmerung von Besenreisern daher zunächst auch ohne Behandlung mit einer gesunden Lebensweise entgegenwirken. Besonders regelmäßige Bewegung und Sport sind zu empfehlen.

Dadurch wird eine bessere Durchblutung erzielt. Gut für die Durchblutung und den Kreislauf sind außerdem Wechselduschen, bei denen Sie sich abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser abduschen.

Auch die positive Wirkung einer gesunden Ernährung ist nicht zu unterschätzen.

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