Was kostet ein Aquarium?

Fische sind nicht nur interessante Haustiere, ein Aquarium ist auch sehr dekorativ und kann jeden Raum enorm aufwerten.

Die meisten Leute halten die Aquaristik für ein teures Hobby, obwohl das gar nicht stimmt. Zwar sind die Anschaffungskosten für das Aquarium inklusive Zubehör recht hoch (je nach Größe 90,- bis 3.000,- Euro), jedoch die laufenden Kosten vergleichsweise niedrig.

Unterschätzt wird hingegen oft der Zeitaufwand, den die neuen Haustiere mit sich bringen. Auch ein Aquarium muss regelmäßig gereinigt, die Wasserqualität muss kontrolliert und die Insassen gefüttert werden.

Anschaffungskosten für das Becken

Das Wasserbecken inkl. Zubehör macht in der Regel den mit Abstand größten Kostenpunkt aus. Je nachdem ob bzw. welches Zubehör enthalten ist und wie viel Wasser das Aquarium fasst, bewegen sich die Preise für Süßwasser-Aquarien zwischen 90,- bis 1.000,- Euro. Große Aquarien sind natürlich kostenintensiver als kleine.

Meerwasser-Aquarien sind wesentlich teurer. Kosten bis zu 3.000,- Euro sind hier keine Seltenheit.

Gebrauchte Aquarien inkl. Zubehör sind meist deutlich günstiger und können leicht über Gebrauchtwaren-Plattformen im Internet (z.B. ebay) oder über Anzeigen in Zeitungen gefunden werden.

Wenn Sie ein Aquarium inkl. Fischbestand übernehmen, achten Sie jedoch darauf, dass die Fische darin auch zusammenpassen und keine achtlos zusammengewürfelte “Fischsuppe” ergeben.

Auch im Fachhandel können Sie häufig Komplettpakete erwerben, die mit einer Erstausstattung (Pumpe, Filter, Leuchten, Abdeckung) oder zusätzlichen Extras daherkommen. Vor allem für Anfänger empfiehlt sich so ein Rundum-Paket.
Dazu kaufen sollten Sie unbedingt einen Unterschrank für das Aquarium. Ein befülltes Becken ist sehr schwer und wird von den meisten gewöhnlichen Möbelstücken nicht getragen.

Nachfolgend finden Sie einige beispielhafte Kosten für die Anschaffung eines Aquariums aufgelistet:

Bezeichnungungefähre Kosten
Aquarium 60 l inkl. Zubehör40,- bis 90,- Euro
Aquarium 112 l inkl. Zubehör120,- bis 200,- Euro
Aquarium 180 l inkl. Zubehör250,- bis 350,- Euro
Unterschrank für das Aquarium40,- bis 100,- Euro
Salzwasser-Aquarium 200 l inkl. Zubehör800,- bis 3.000,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Erstausstattung für das Aquarium

Bevor die neuen Bewohner einziehen können, sollten Sie auf jeden Fall für ein ausreichend ausgestattetes Aquarium sorgen.

Wichtig sind vor allem 6 Grundelemente: Wasserpflanzen, Bodengrund, Dekoration, Pumpe, Filter, Leuchten. Anderes Zubehör wie Heizstäbe und CO2 – Anlage, Mulmsauger etc. ist sinnvoll aber je nach Fischart nicht zwingend erforderlich.

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Zuletzt aktualisiert am 18.01.2020 um 10:06 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Pumpe und Filter

Pumpe und Filter sind dafür zuständig, dass das Wasser des Aquariums umgewälzt wird und in Bewegung ist. Reinigende Bakterien sind wichtig, um giftige Ausscheidungen zu verstoffwechseln und damit die Wasserqualität zu erhalten.

Der Filter reduziert das Algenwachstum und hilft ebenso die Wasserqualität zu bewahren.
Für kleinere Aquarien bis etwa 120 l lohnen sich Innenfilter. Bei größeren Becken sind Außenfilter sinnvoller.
Wichtig ist, dass der Filter rund um die Uhr in Betrieb ist und nicht mithilfe einer Zeitschaltuhr an- und abgeschaltet wird.

Pumpe und Filter sind in der Regel in jedem Aquarium enthalten.


Leuchten

Die Beleuchtung eines Aquariums ist wichtig, da sie das Sonnenlicht simuliert. Ein Tag-Nacht-Rhythmus sollte hier eingehalten werden. Eine andauernde Beleuchtung kann hohen Algenbefall verursachen. Zu wenig Licht behindert jedoch das Wachstum der Wasserpflanzen.
Es wird daher eine Beleuchtungszeit von etwa 10 bis 12 h am Tag empfohlen. Hier lohnt sich eine Zeitschaltuhr.

Einzelne Leuchtstoffröhren (T8-Röhren) sind schon ab 10,- Euro erhältlich.

Bild von Junge mit Aquarium

Wasserpflanzen

Wasserpflanzen sind das A und O in der Aquaristik. Sie sorgen für eine hohe Wasserqualität, sehen dekorativ aus und bieten den Bewohnern des Aquariums Rückzugsorte.
Schnellwachsende Pflanzen wie Vallisneria, Wasserpest oder Cabomba sind sinnvoll.

Etwa 2 bis 3 Pflanzen sollten pro 10 l Wasser gepflanzt werden.

Um ein besseres Pflanzenwachstum auch für schwierige Arten zu erreichen, lohnt sich die Anschaffung einer CO2 – Anlage.

Bodenuntergrund

Der Bodenuntergrund bildet die Grundlage für das Pflanzenwachstum. Er besteht aus zwei Schicken: einem Nährstoffboden und einer darüberliegenden Kiesschicht.
Meist wird farbiger Kies verwendet um eine schöne Optik zu erzielen. Wollen Sie Bodenfische halten, ist es wichtig, dass Sie darauf achten, abgerundeten Kies zu verwenden. Spezieller Aquarienkies erfüllt diesen Anspruch.

Dekoration

Dekoration ist nicht nur ästhetisch sondern auch sehr wichtig. Vor allem Steine und Wurzeln sind beliebt. Die Aquariumbewohner benötigen sie als Versteckmöglichkeiten.

Die Dekoration sollte ausschließlich aus Naturmaterialien bestehen. Allerdings ist dringend davon abzuraten, selbst Gegenstände in der Natur zu sammeln. Sie können dem Ökosystem im Aquarium sehr schaden!
Bedienen Sie sich lieber an Materialien aus dem Fachhandel. Lavagestein, Schieferplatten oder Mangrovenwurzeln eignen sich sehr gut.
Besonders, wenn Sie Welse halten wollen, dürfen Sie nicht auf die Anschaffung von Wurzeln verzichten.

Etwa 50,- bis 200,- Euro geben die meisten Halter für dieses Grundzubehör aus. Haben Sie ein Komplettpaket mit einigem Zubehör gekauft, sind die Kosten natürlich eher niedriger.

Wir empfehlen zusätzlich einen Mulmsauger zur Reinigung des Beckens, einen Kescher zum Versetzen von Fischen, sowie Wassertester zur Erhaltung der Wasserqualität.
Nützlich und beliebt sind zudem Heizstäbe. Je nachdem welche Art von Fischen im Aquarium leben soll, sind diese mehr oder weniger sinnvoll. Jedoch benötigen vor allem empfindliche Fische eine konstante Wassertemperatur.
Tag-Nacht-Schwankungen soll die Heizung ausgleichen und so den Fischen ein angenehmes Leben ermöglichen. Temperaturschwankungen von wenigen Grad Celsius stellen schon eine hohe Belastung für die Tiere dar.
Je nach Wasserqualität und Ansprüchen der Tiere benötigen Sie noch Pflegemittel zur Wasseraufbereitung.
Ein zusätzliches Becken für den Fall, dass eines oder mehrere Tiere krank werden und in Quarantäne müssen, ist manchmal sinnvoll. Auch für Nachzuchten lohnt sich die Anschaffung eines extra Aquariums.

Für solche zusätzlichen Anschaffungen fallen durchschnittlich noch einmal zwischen 100,- und 300,- Euro an.


Die Bewohner des Aquariums

Abhängig von der Größe des Aquariums können die passenden Tiere eingesetzt werden. Es ist allerdings sinnvoller, sich zunächst Gedanken darüber zu machen, welche Art von Tieren man halten will und dann ein dementsprechend großes Becken zu kaufen.

Einige Wochen Einlaufzeit benötigt das Aquarium, um einen stabilen Wasserhaushalt zu bekommen. Sind alle notwendigen Werte (z.B. Wasserhärte, Säuregehalt…) seit mind. 4 Tagen konstant geblieben, kann der Erstbesatz einziehen. Hier eignen sich z.B. Welse. Fühlen diese robusteren Tiere sich wohl, können nach ca. 4 Tagen weniger robuste Fische dazugesetzt werden. Dieser Ablauf ist so fortzuführen, bis der endgültige Fischbesatz erreicht ist.

Kleine Becken bis 60 l (Nano-Aquarien) können nur Wirbellose Tiere oder Garnelen beheimaten.

Informieren Sie sich vorher genau darüber, welche Bedürfnisse die jeweiligen Fische haben und ob sie überhaupt zusammenpassen. Es ist wichtig Fische bezüglich ihrer Herkunft nicht zu vermischen. Fragen Sie am besten vorher einen Aquaristik-Spezialisten oder belesen Sie sich darüber, welche Fische sich vertragen und welche Ansprüche sie mitbringen.

Je nach Seltenheit sind die Kosten pro Fisch recht unterschiedlich. Bekannte Arten kosten zwischen 0,50 und 25,- Euro. Für besondere Fische können Sie aber auch gut und gerne 300,- Euro zahlen.
Als Anfängerfische eignen sich vor allem Neons (um 0,50 Euro), Guppys (um 1,50 Euro) und Panzerwelse (2,- bis 10,- Euro).

Laufende Kosten eines Aquariums

Die laufenden Kosten sind im Allgemeinen natürlich von der Größe des Aquariums, den Bedürfnissen der Tiere und dem Zubehör abhängig.

Die Stromkosten machen dabei in der Regel den größten Teil aus. Für kleine bis große Aquarien (bis etwa 400 l) sollten Sie mit 50,- bis 230,- Euro im Jahr rechnen. Natürlich liegen hier auch regionale Schwankungen vor. Größere Aquarien oder Becken mit einer luxuriösen High-Tech-Ausstattung sind natürlich teurer.

Die Kosten für das Wasser sind hingegen zu vernachlässigen. Nur etwa 1,- bis 12,- Euro müssen Sie jährlich dafür ausgeben.

Falls Sie eine CO2– Anlage benutzen, kommen dafür Kosten in der Höhe von ca. 8,- bis 15,- Euro im Monat auf Sie zu.

Wichtig ist natürlich auch das Futter für die Fische. Etwa 2,- bis 15,- Euro monatlich werden Sie hier ausgeben.

Dünger und Pflegemittel für das Wasser sollten Sie etwa 10,- bis 80,- Euro jährlich kosten – je nach Fischanzahl, Arten und Aquariengröße.

Kosten für den Tierarzt fallen in der Regel nicht an, da viele Tierärzte keine Fische behandeln. Sollte das doch einmal vorkommen, so rechnen Sie mit Kosten bis zu 60,- Euro.

Die meisten Krankheiten wie z.B. Parasitenbefall bekämpfen Halter eigenständig. Für Medikamente fallen 5,- bis 15,- Euro an.

Geimpft werden müssen Fische übrigens nicht. Auch der regelmäßige Gesundheitscheck ist Ihre Aufgabe. Tipps dazu bekommen Sie im Fachhandel oder in der passenden Literatur.

Vergessen Sie nicht, dass tote Tiere und Pflanzen ausgetauscht werden müssen, was auch Kosten verursacht.

Insgesamt ist mit monatlichen Kosten zwischen 18,- und 62,- Euro zu rechnen.

Kostenübersicht:

Bezeichnungmonatliche Kostenjährliche Kosten
Gesamt18,88 bis 62,- Euro229,- bis 742,- Euro
Strom4,- bis 19,- Euro50,- bis 230,- Euro
Wasser0,08 bis 1,- Euro1,- bis 12,- Euro
CO2-Flasche8,- bis 15,- Euro96,- bis 180,- Euro
Futter2,- bis 15,- Euro24,- bis 180,- Euro
Dünger, Pflegemittel0,80 bis 7 Euro10,- bis 80,- Euro
Zusatzkosten
(Medikamente, neue Tiere / Pflanzen)
4,- bis 5,- Euro48,- bis 60,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Zeitlicher Aufwand für die Pflege des Aquariums

Der zeitliche Aufwand unterscheidet sich je nach Größe des Beckens enorm. Kleinere Becken müssen nämlich öfter gereinigt werden, da hier die Wasserverhältnisse nicht so stabil sind wie bei großen Becken. In großen Becken mit konstanten Wasserwerten fühlen sich die Fische wohler.

Je nach Größe des Beckens und Verschmutzung muss alle 1 bis 4 Wochen ein Wasserwechsel erfolgen. Dabei wird etwa ⅓ bis ¼ des Wassers ausgetauscht und durch frisches Wasser ersetzt. Mulm und andere Verschmutzungen werden abgesaugt. Je nachdem wie häufig Sie dies durchführen und wie genau Sie die Pflanzenpflege betreiben, sollten etwa 30 min bis 4 h für den Wasserwechsel und die Reinigung eingeplant werden.
Natürlich können Sie abgestorbene Pflanzenteile auch immer mal wieder zwischendurch entfernen. Es kostet Sie kaum Zeit.
Die Tiere müssen zudem regelmäßig gefüttert werden. Geben Sie nicht zu viel Futter, sonst verschlechtern Futterreste die Wasserqualität und bereitet Ihnen mehr Arbeit.


Ein Mehraufwand entsteht natürlich auch, wenn Fische krank sind, Sie Nachzuchten vorbereiten oder mit starkem Algenbefall zu kämpfen haben.

Trotzdem ist der zeitliche Aufwand weniger hoch als bei anderen Haustieren, wie Hunde oder Katzen. Auch die laufenden Kosten z.B. eines Pferdes werden kaum erreicht. Dafür eignen sich Fische oder Krebse natürlich nicht so gut zum kuscheln und Kinder finden sie schnell langweilig.
Fische und andere Bewohner des Aquariums sind dafür aber sehr spannend zu beobachten. Ein Blick ins Wasser kann sowohl beruhigend als auch sehr interessant sein.

Bild von Wohnzimmer mit Aquarium

Sonderfall Salzwasseraquarium

In der Regel sind Salzwasseraquarien wesentlich teurer als die weit verbreiteten Süßwasseraquarien. Das liegt daran, dass dafür umfangreiche Kenntnisse benötigt werden und die Becken meist größer und aufwendiger bestückt sind.

Gesamtkosten in Höhe von 2.000,- bis 3.500,- Euro für ein 200-Liter-Becken inkl. Fischbesatz sind keine Seltenheit. Und dazu kommen noch die Kosten für Pflanzen, Futter, Düngemittel, neue Tiere…
Auch die laufenden Kosten sind hier höher. Zum Beispiel werden jährliche Stromkosten zwischen 250,- und 350,- Euro fällig.

Hilfreiche Tipps für das eigene Aquarium

  • Rechteckige Becken sind sinnvoller als runde Aquarien, da sich Fische darin besser über ihr Seitenlinienorgan orientieren können.
  • Größere Aquarien haben stabilere Wasserwerte und verursachen daher weniger Reinigungsaufwand als kleine Aquarien.
  • Nano-Aquarien ab 10 l sind nicht für größere Fische, aber dafür für Garnelen, Schnecken oder Zwergkrebse geeignet.
  • Die Größe des Aquariums hängt vom Fischbesatz und dem vorhandenen Platz ab.
  • Das Aquarium sollte an einem ausreichend hellen Platz stehen, an dem nie direktes Sonnenlicht einstrahlt. Es eignet sich ein Platz der gut beobachtet werden kann.
  • Das Aquarium sollte nicht in der Nähe von Türen und Lautsprechern stehen.
  • Wenn kein Unterschrank dazugekauft wurde, sollten Sie darauf achten, dass das Aquarium auf einem Möbel steht, das wasserabweisend ist und dem Gewicht standhält. Gleichen Sie Unebenheiten ggf. mit Schaumstoffmatten aus, sonst können Risse im Glas durch entstehende Spannungen die Folge sein.
  • Beim Thema Fischfütterung scheiden sich die Geister. Manche Experten empfehlen, 1 bis 3 mal am Tag kleine Portionen zu geben, andere Ratgeber meinen, eine Fütterung alle 2 bis 3 Tage reiche aus. Stimmen Sie die Fütterung am besten individuell ab und geben Sie vor allem nicht zu viel Futter, da es sonst faulen und die Wasserqualität beeinträchtigen kann.
  • Gestalten Sie das Futter abwechslungsreich und bereiten Sie es ggf. mit Vitaminpräparaten auf.
  • Kaufen Sie Einrichtungsgegenstände für das Aquarium ausschließlich aus dem Fachhandel und sammeln sich auch Naturmaterialien nicht selbst.
  • Lassen Sie das Aquarium zu Beginn mind. 3 Wochen ohne Fische laufen, damit sich die Wasserwerte einpendeln können.
  • Achten Sie bei Wasserpflanzen darauf, verschiedene Pflanzen zu verwenden.
  • Wechseln Sie regelmäßig das Wasser aus und achten Sie darauf, dass die Temperatur des nachzufüllenden Wassers mit dem Wasser aus dem Aquarium übereinstimmt.
  • Greifen Sie nicht zu stark in das Biosystem ein und reinigen Sie nicht andauernd Becken bzw. verschneiden Sie nicht ständig Pflanzen.
  • Fragen Sie bei Ihrer Hausrats- oder Haftpflichtversicherung nach, ob Glasbruch und Wasserschäden mit versichert sind. Erhöhen Sie ggf. Ihren Versicherungsschutz.
  • Haben Sie Geduld mit der Einrichtung des Aquariums. Das Leben in Ihrem Aquariums ist ein eigenen Ökosystem, das sich erst einmal einpendeln muss.
  • Denken Sie daran, dass Fische auch Lebewesen sind und man für sie wie für jedes andere Haustier auch Verantwortung übernehmen muss. Gehen Sie also liebevoll mit Ihren neuen Mitbewohnern um.

Übrigens: Wenn Ihnen ein Aquarium zu zeitaufwendig ist und Sie trotzdem Fische beobachten wollen, lohnt sich ein Tauchschein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier! Das ist nichts für Sie? Dann könnten wir Ihnen noch einen Angelschein anbieten ;-).

 

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