ÜBER KOSTENBLICK.DE
Mein Name ist Paul Winkler und ich betreibe diesen Online-Ratgeber seit dem Jahr 2017. Alle Neugierigen erfahren hier mehr über das Projekt und die Geschichte dahinter!

Wie viel kostet es, eine Dusche einzubauen?

Hinweis: Der nachfolgende Inhalt wurde von einem unabhängigen Experten auf fachliche Richtigkeit hin überprüft.

UNSER FACHEXPERTE IM BEREICH SANITÄR: Werner Bomans
Herr Bomans beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Installieren von Sanitärobjekten und kennt alle Techniken, Kostenfaktoren und Trends. Er ist unter anderem Autor des Buches „Bad und Dusche: Badewanne und Toilette - Duschwanne und -abtrennung - Waschbecken und Waschtisch“, betreut ein großes Heimwerker-Forum, schreibt Inhalte für Bücher und Broschüren und konzipiert Videos zu vielen Themen rund ums Bauen, Renovieren und den Garten.

Schneckendusche, Runddusche, Walk-in-Dusche – es gibt unzählige verschiedene Arten von Duschen! Lässt man sich online oder im Fachgeschäft inspirieren fällt auf, dass Kreativität und Budget keine Grenzen gesetzt sind.

Die Materialkosten einer durchschnittlichen Dusche liegen bei etwa 1.500,- Euro. Hinzu kommen etwa 1.500 bis 2.000 Euro für Vorbereitung, Fliesenarbeiten und Montage. 

Natürlich geht es, je nach Material und handwerklicher Begabung, auch wesentlich günstiger oder teurer. Beim Einbau einer bodengleichen Dusche können Sie zudem von der Förderung der KfW-Bank profitieren.

Übrigens: Der Gesamtpreis ist stark von den Gegebenheiten der Baustelle abhängig. Plant man beispielsweise eine bodengleiche Dusche, so ist der Aufwand für vorbereitende Arbeiten bei einem Altbau deutlich höher als bei einem Neubau, wo schon alles normgerecht vorhanden ist.

Unser Tipp: Nutzen Sie jetzt das nachfolgende Formular (*), um einen genaueren Überblick über die individuell anfallenden Kosten für Ihr Projekt (und in Ihrer Region) zu erhalten.

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Wie das Ganze dann in der Praxis aussehen kann, zeigt das folgende Beispiel:

Familie Barth plant den Einbau einer bodengleichen Dusche mit den Maßen 85×85 cm.

Der Kauf einer Duschwanne ist hierfür nicht erforderlich, da der Boden gefliest wird. Für das erforderliche Duschelement inkl. Punktablauf fallen Kosten in Höhe von 250,- Euro an. Wannenfüße sind nicht erforderlich.

Zudem entstehen Kosten in Höhe von 30,- Euro für Installationsmaterial und in Höhe von 20,- Euro für die Wandabdichtung.

Für Boden- & Wandfliesen fallen Kosten von 260,- Euro an. Außerdem entstehen Kosten für Fliesenkleber (20,- Euro), Fugenmörtel (10,- Euro) und Silikon (10,- Euro).

Die Duschabtrennung kostet knapp 500,- Euro und ein Duscharmaturen-Set (Duschsystem mit Thermostatbatterie) liegt bei 400,- Euro. Hinzu kommen außerdem die Kosten für die Dichtmanschetten (20,- Euro).

Insgesamt liegen die Materialkosten demnach bei 1.520,- Euro. 

Vorbereitungsarbeiten und Einbau sollen von einem Handwerksunternehmen übernommen werden. Der Abriss und die Vorbereitungsarbeiten im alten Bad kosten rund 600,- Euro. Für den Einbau ist ein Fliesenleger zwei Tage (800,- Euro) und ein Installateur anderthalb Tage (600,- Euro) beschäftigt.

Die Gesamtkosten liegen somit bei 3.520,- Euro.   

Wie sich die Kosten allgemein zusammensetzen erfahren Sie im folgenden Ratgeber!

Kostenfaktoren beim Einbau einer Dusche

Eine Dusche ist heutzutage mehr als nur eine “Nasszelle”. Wer im Zuge eines Umbaus eine Badsanierung plant, oder gerade ein neues Haus baut, wird sich schon ein paar Gedanken über das neue Bad gemacht haben.

Dabei stößt man auf drei größere Kostenfaktoren:

  • Welche Art von Dusche soll es werden? Welches Ablaufsystem wird bevorzugt?
  • Welche Materialien sollen verwendet werden?
  • Kann ich die Dusche selbst einbauen oder benötige ich einen Fachmann?

Dabei ist die Art der Dusche nicht per se ein Kostenfaktor. Sie beeinflusst eher den materiellen und zeitlichen Aufwand.

Kostenüberblick: Dusche einbauen

Bevor näher auf Kosten und Umfang des Duschen-Einbaus eingegangen wird, finden Sie hier eine Übersicht aller möglicherweise anfallender Kosten.

ElementKosten
Abfluss
Wandablauf (bei bodengleicher Dusche)300,- Euro
Bodenrinne (bei bodengleicher Dusche)300,- Euro
Eckrinne (bei bodengleicher Dusche)400,- Euro
Punktablauf (bei bodengleicher Dusche)50,- Euro
Installationsmaterial (Rohre, Schmiermittel, …)20,- bis 30,- Euro
Duschboden
tiefe Duschwanne40,- bis 70,- Euro
flache Duschwanne (Emaille oder Acryl)200,- bis 400,- Euro
befliesbares Duschelement 200,- bis 300,- Euro
Fliesen20,- bis 50,- Euro pro m²
Mosaik60,- bis 80,- Euro pro m²
Duschkabine
Kunstglas200,- Euro pro m²
Echtglas500,- bis 600,- Euro pro m²
vorgefertigte Kabine (Baumarkt)ab 400,- Euro
Spritzschutz aus Trockenbauelementen (zzgl. Beschichtung)15,- Euro pro m²
Armaturen
Rund-Kopfbrause (Aufputz)ab 60,- Euro
Regendusche-Kopfbrauseab 100,- Euro
Duscharmaturen-Set200,- bis 400,- Euro
Multifunktionale Duschkonsoleab 600,- Euro
Einbau
Handwerker1.600,- bis 2.800,- Euro
Montageservice Baumarkt150,- bis 600,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Ein Handwerker prüft mit einer Wasserwaage, ob die Duschwanne gerade eingesetzt wurde.

Wie viel kostet der Einbau einer Dusche durch den Fachmann?

Prinzipiell wird empfohlen, gerade bei Badsanierungen, einen Fachmann zu konsultieren. Dieser kann genau abschätzen, welche Dusche sich für Ihr Bad eignet, wie die Leitungen verlegt werden müssen und wie der preisliche Rahmen in etwa ausfallen wird.

Zudem kann er Ihnen die Dusche wirklich fachgerecht einbauen und das Mauerwerk vor Durchfeuchtung schützen.

Geht man von einer Badsanierung durch den Handwerker aus, kommen verschiedene Arbeitsposten auf ihn zu.

  1. Alte Sanitäranlagen (Dusche oder Badewanne) und Fliesen müssen entfernt werden. Soll es eine bodengleiche Dusche werden, muss zudem der Boden aufgestemmt werden.
  2. Die Abwasserleitungen werden verlegt und auf Höhe und Passgenauigkeit überprüft.
  3. Das Ablaufsystem wird eingebaut. Je nach verwendetem System, werden nun die Abwasserrohre nochmals angepasst und verbunden.
  4. Bei einer bodengleichen Dusche wird eventuell Estrich verwendet, um ein Gefälle für die Bodenfliesen zu erzeugen. Ebenfalls möglich ist die Verwendung eines Duschelements.
  5. Nun werden Wand- und Bodenfliesen erneuert und aufgetragen. Zuvor muss alles wasserdicht versiegelt werden, damit keine Feuchtigkeits- und Durchnässungsschäden entstehen. Der Abfluss wird schallisoliert.
  6. Die Armaturen werden montiert und angeschlossen.
  7. Eventueller Spritzschutz und Duschkabinen werden montiert.
  8. Zwischen Fliesen und Duschkabine wird mit Silikon abgedichtet.

Für all diese Arbeiten brauchen zwei Handwerker meist 2 bis 3 Tage. Manche Betriebe bieten auch eine 24-Stunden-Renovierung an.

Der Stundensatz hierfür bewegt sich etwa zwischen 40,- bis 70,- Euro. Man begegnet daher Gesamtpreisen zwischen 1.300,- und 3.400,- Euro.

Tipp: Lassen Sie sich vor Einbau der Dusche unbedingt eine Kostenübersicht vom Handwerker ausstellen!

Ist man handwerklich begabt, kann man den Einbau einer Dusche auch selbst vornehmen. Allerdings sind gerade bodengleiche Duschen besonders schwer einzubauen. Man sollte sich seinem Können daher sehr sicher sein.

Sollte die handwerkliche Begabung nicht gegeben sein, kann man Geld sparen, indem man mit dem Handwerkerbetrieb zusammenarbeitet. Das Entfernen der alten Sanitäranlage und die Demontage der Wandbeläge kann auch von einem Laien ausgeführt werden. Hilft man während des Bauprozesses mit, verkürzt sich die Arbeitszeit und die Kosten sinken.


Auch Baumärkte bieten heutzutage einen Montageservice für Duschen an. Die Preise bewegen sich hierbei zwischen 150,- Euro für den Aufbau einer Duschkabine und etwa 600,- Euro für den Einbau einer Komplettdusche. Der Serviceumfang ist dabei allerdings eingeschränkt.

ElementKosten
Handwerker1.600,- bis 2.800,- Euro
Montageservice Baumarkt150,- bis 600,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Handwerkerkosten von der Steuer absetzen

Handwerkerkosten sind steuerlich absetzbar. Bis zu 6.000,- Euro können Sie jedes Jahr an Handwerkerkosten bei der Steuer geltend machen. Erlassen werden Ihnen dabei 20%, also bis zu 1.200,- Euro!

Dies gilt allerdings nur, wenn der Handwerker für Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten eingesetzt wurde. Zudem muss er per Überweisung bezahlt worden sein.

Beachten Sie hierbei, dass nicht nur die reine Arbeitsleistung sondern auch Material- und Anfahrtskosten absetzbar sind.

“Altersgerecht Umbauen” – Kosten auffangen mit der KfW

Der Einbau einer neuen Dusche ist kostenintensiv, wie Sie sehen konnten. Doch die KfW kann hier helfen. Durch ihr Programm “Altersgerecht Umbauen” unterstützt sie Bauvorhaben zur Barrierereduzierung und auch den Einzug in altersgerechte Wohnungen und Häuser durch Kredite und Zuschüsse.

Einen Kredit bis zu 50.000 Euro erhalten Sie ab 0,75% effektivem Jahreszins; Zuschüsse zur Barrierereduzierung werden mit bis zu 6.250,- Euro gestattet.

Voraussetzung hierbei ist, dass Sie den Antrag vor Baubeginn stellen. Andernfalls kann der Zuschuss/Kredit nicht gewährt werden.

Eckdusche, Nischendusche, bodengleiche Dusche, …

Während man sich früher mit einer eher funktionalen Aufmachung der Dusche begnügte, wird die Dusche mehr und mehr zum Mittelpunkt des Badezimmers und gerade deswegen nicht selten auch zu einer Art Prestigeobjekt.

Prinzipiell kann man zwischen Duschwannen und schwellenlosen Duschen unterscheiden.

Duschwannen haben durch die Schwelle einen relativ hohen Einstieg und sind das klassische Bild einer Dusche, wie man sie kennt. Die erhöhte Duschwanne, meist aus Emaille, welche gut und gerne eine Erhöhung von 20 cm haben kann, gilt heutzutage als eher unattraktiv.

Zurzeit tendiert man zum Einbau schwellenloser oder schwellenarmer Duschen. Bodengleiche Duschen bringen das gewünschte Wellnessgefühl und bestechen durch ihre klare Aufmachung. In Verbindung mit Glas, Keramik oder Stein, schaffen sie Kontraste – und der einfache Einstieg im Alter ist ein zusätzlicher Pluspunkt.

Alle anderen Teile der Dusche sind nach der Unterteilung in Schwelle und Keine-Schwelle optional anfügbar. So kann eine Nischendusche mit oder ohne Schwelle gebaut werden, ebenso alle anderen Duschenarten.

Bei Duschen mit Namen wie Walk-in- oder Eck-/Rund-Dusche spielen eher die Türen der Duschkabine eine Rolle.

Die Preiszusammensetzung der einzelnen Duschen begründet sich daher in den Materialien.

Materialkosten für den Einbau einer Dusche

Schaut man sich an, aus welchen Elementen eine Dusche besteht, findet man auch die preisliche Zusammensetzung.

Von unten nach oben betrachtet findet man zuerst das Abflusssystem mit Rohren, die Duschwanne oder ein verfliestes Duschelement, Wandfliesen, Duschabtrennung und die Armatur mit Duschkopf.

Für jedes Element gibt es mehrere Varianten, welche Sie ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen einbauen können. Jedes Produkt hat dabei seine Vor- und Nachteile.

Wie soll das Wasser abfließen?

Auch wenn es beim Gedanken an eine Dusche meist nicht gleich an erster Stelle steht, so muss man doch schauen, wie das verwendete Wasser wieder abfließen kann.

Sie haben dann die Wahl zwischen einem Wandablauf, einer Bodenrinne oder einem Punktablauf mit Ablaufdeckel.

Der Punktablauf ist der standardmäßig verbaute Ablauf, welchen man oft in Schwellenduschen findet. Das Abwasser wird zu einem Punkt mitten in der Duschfläche oder am Rand hingeleitet und fließt darüber ab. Die Kosten für diesen einfachen Abfluss sind gering und betragen meist nicht mehr als 50,- Euro.


Eine Bodenrinne ist ein Wasserabfluss, welcher ebenerdig im Boden der Dusche eingelassen ist und das Wasser durch (meist) zwei Rinnen abfließen lässt. Diese können mit dem Material des Duschbodens überdeckt werden, sodass die Rinne sich optisch anpasst, oder aus Chrom/Emaille/Kunststoff bestehen.

Ein Rinnenabfluss kostet etwa 300,- Euro; eine Eckrinne 400,- Euro.

Wenn man gar nicht auf den Abfluss treten möchte, kann man einen Wandabfluss einbauen. Wie der Name schon sagt, wird der Ablauf in der Wand montiert. Das Wasser fließt dann über einen Schlitz in der Wand ab. Die Kosten betragen etwa 300,- Euro.

Zu den Kosten für das Ablaufsystem an sich rechnen sich Materialkosten für Rohre, Verbindungsstücke und Schmiermittel. Die Kosten hierfür betragen zwischen 20,- und 30,- Euro.

ElementKosten
Wandablauf (bei bodengleicher Dusche)300,- Euro
Bodenrinne (bei bodengleicher Dusche)300,- Euro
Eckrinne (bei bodengleicher Dusche)400,- Euro
Punktablauf (bei bodengleicher Dusche)50,- Euro
Installationsmaterialien (Rohre, Schmiermittel, …)20,- bis 30,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Die Qual der Wahl: Duschwanne oder Fliesen? Oder ganz was anderes?

Duschwannen werden entweder auf Wannenfüßen oder einem Wannenträger montiert. Der Duschablauf kann darunter bequem montiert werden.

Duschwannen gibt es aber auch mit einem sehr flachen Rand. Wenn diese bodengleich eingebaut werden, muss eine entsprechende Aussparung im Estrich / Boden vorhanden sein oder geschaffen werden.

Entscheidet man sich für eine Wanne aus Emaille oder Acryl, kann man auch mit (kleiner) Schwelle Stil ins Bad bringen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf etwa 300,- Euro je nach Maß und Material.

Die Maße variieren zwischen kleinen 70×70 cm bis hin zu 150×180 cm und größer. Gerade bei schwellenarmen oder -losen Duschen bieten sich große Duschwannen an.

Ist die Dusche wirklich bodengleich, kann das verwendete Duschelement mit der gleichen Fliese wie der restliche Boden gefliest werden. Für solche Arten empfehlen sich große, dezente Fliesen aus Stein oder Keramik mit wenig Muster. Entsprechende Fliesen erhält man für etwa 20,- bis 50,- Euro pro m².

Hätte man gerne Mosaiksteine auf dem Boden verlegt, sollte man mit höheren Kosten von 60,- bis 80,- Euro pro m² rechnen.


Stehen Sie doch eher auf den Retro-Chique der tiefen Duschwannen, können Sie sich freuen. Eine tiefe Duschwanne bekommen Sie schon für günstige 40,- bis 70,- Euro im Baumarkt Ihres Vertrauens.

ElementKosten
tiefe Duschwanne40,- bis 70,- Euro
flache Duschwanne (Emaille oder Acryl)300,- Euro
Fliesen20,- bis 50,- Euro pro m²
Mosaik60,- bis 80,- Euro pro m²
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Einmauern lassen oder die Freiheit genießen – Die Duschkabine macht’s

Bei der Duschkabine sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Die Kabine kann z.B. U-förmig gemauert werden. Nach dem Verputzen wird sie dann isoliert und gefliest. Zum Schluss wird nur noch eine Duschtür benötigt.

Um ein möglichst freies Duschgefühl zu haben, kann die Duschkabine aber auch aus Kunst- oder Echtglas bestehen.

Duschkabinen aus Kunstglas sind dabei günstiger als Kabinen aus Echtglas. Hinzu kommen verschiedene Veredelungen wie ein Lotuseffekt oder Verzierungen, die einen Aufpreis bedeuten.

Auch individuelle Maßanfertigungen sind möglich, falls keine Standarmaße eingebaut werden können.

Kauft man eine (Kunst-)Glaskabine in vorgefertigter Form, kann man günstigere Preise erzielen. So kann eine “normale” Duschkabine aus 3 Seiten schon ab etwa 400,- Euro erworben werden.

Hat man eine bodenebene oder schwellenarme Dusche, und ein entsprechend großes Bad, kann man auch ganz auf eine Kabine verzichten oder eine einfache Spritzschutzwand einziehen. Diese kann als zwei Meter hohe Seitenwand stehen.

Eine Abtrennung aus Trockenbauelementen, entsprechend wasserabweisend imprägniert, kostet meist nicht mehr als 15,- Euro pro m², da ihr Aufbau einfach gestaltet werden kann. Kosten entstehen dann hauptsächlich durch das Anbringen von Fliesen, Mosaik oder Steinplatten.

Von der Aufzählung hier abgesehen, gibt es noch dutzende weitere Möglichkeiten zur Gestaltung der Duschzelle. Und auch in der Dusche steht noch einiges zur Auswahl!

ElementKosten
vorgefertigte Kabine (Baumarkt)ab 400,- Euro
Spritzschutz aus Trockenbauelementen (zzgl. Beschichtung)15,- Euro pro m²
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Blick in eine weiß gefließte Dusche mit dunklen Holzelementen, und einer Armatur mit Kopfbrause aus Edelstahl.

Armaturen en masse! Darf’s ein bisschen mehr sein?

Bevor es an die konkrete Auswahl der Armatur geht, sollten Sie sich entscheiden, ob Sie es ästhetischer finden, wenn man das Gehäuse der Armatur sieht – oder nur den Bedienhebel. Dies entscheidet nämlich, ob Sie eine Auf- oder Unterputzarmatur benötigen.

Bei einer Unterputzarmatur verschwindet die Zuleitung zum Brausekopf in der Wand, und nur Bedienhebel und Brauskopf schauen als einzelne Elemente heraus. Eine Aufputzarmatur wird einfach an der Duschwand montiert; man sieht das Armaturengehäuse, die Brausestange und die Verbindung zum Brausekopf.

Der Vorteil einer Unterputzarmatur liegt klar in ihrer schlichten Optik, welche sich nahtlos ins Bad einbinden lässt. Dafür ist Montage und der spätere Austausch (durch Defekt oder ästhetischem Geschmackswechsel) wesentlich aufwendiger.

Die Aufputzgarnitur hingegen fängt das Auge und steht möglicherweise als Fremdkörper in der Dusche. Dafür lässt sie sich sehr leicht ab- und umbauen. Somit kann auch der Austausch der Armatur ein Bad schnell wieder aufwerten.

Egal für welche Art Sie sich entscheiden, Sie werden etwas passendes finden! Denn wieder einmal sind kaum Grenzen gesetzt. Sie können zwischen runden oder eckigen Kopf- und Handbrausen entscheiden; Thermostaten mit Ablagen, zwei Reglern, einem Regler, Touchscreen, und und und …

Preislich sind dann natürlich auch keine Grenzen gesetzt. Der “normale” Preisrahmen bewegt sich zwischen 60,- und 600,- Euro für Armaturen aller Art.


Dabei lässt sich sagen, dass eine einfache, kleine Rund-Kopfbrause (Aufputz; auch mit LED-Funktion) sich eher im günstigen Segment ab 30,- Euro bewegt, während ein Duscharmaturen-Set aus Hand- und Kopfbrause sowie Thermostat etwa 200,- bis 400,- Euro kostet.

Eine Regendusche-Kopfbrause erhalten Sie schon ab 100,- Euro.

Sollte es doch etwas experimenteller bzw. spa-ähnlicher werden, kann man Duschsysteme bestehend aus LED-Brausen und in die Duschkonsole installierten Massagedüsen ab etwa 600,- Euro aufwärts finden.

ElementKosten
Rund-Kopfbrause (Aufputz)ab 60,- Euro
Regendusche-Kopfbrauseab 100,- Euro
Duscharmaturen-Set200,- bis 400,- Euro
Multifunktionale Duschkonsoleab 600,- Euro
Alle Preise verstehen sich als grobe Richtwerte inklusive der Mehrwertsteuer und können selbstverständlich abweichen.

Der Traum von der Bodengleichen Dusche – Hindernisse und Alternativen

Es klappt nicht immer mit der bodengleichen Dusche. Gerade im Altbau reicht einfach die Boden-Aufbauhöhe nicht, um alle Abflusselemente unterzubringen. Dies ist ärgerlich, aber es gibt Alternativen, die das Vergnügen einer schwellenlosen Dusche trotzdem ermöglichen können.

Hinweis: Der Einbau einer schwellenlosen Dusche scheitert meist an der Aufbauhöhe. Die Aufbauhöhe beschreibt die Dicke des Bodens mit allen verbauten Komponenten, auch Fußbodenheizungen.

Für eine bodengleiche Dusche benötigt man etwa 10 cm Platz, um zum einen den Wasserabfluss unterzubekommen und zum anderen ein Gefälle von etwa 2% zum Ablauf des Wassers zu erzeugen.

Gerade in Altbauten findet man oftmals aber nur 5 cm Aufbauhöhe vor; lediglich Neubauten haben die benötigte Höhe.

Tipp: Die Aufbauhöhe Ihres Bodens können Sie durch einen Sanitärfachmann herausfinden lassen.

Was also tun, wenn es an Höhe mangelt?

Wenig Kante zeigen: Die superflache Duschwanne

Eine flache Duschwanne benötigt nur sehr wenig Erhöhung und bietet damit in Verbindung mit einer geringen Aufbauhöhe gerade genug Platz, um alle Ablaufsysteme zu verbergen.

Noch mehr Höhe spart man dann ein, wenn man sich für einen Wandablauf entscheidet. Dieser benötigt nur wenig Neigung und die Ablaufelemente befinden sich in der Seitenwand und nicht unter der Dusche.

Das flache Design der Wanne kann optisch überzeugen, und in Verbindung mit einer entsprechenden Größe kann man auch hier fast von einer bodenebenen Dusche ausgehen.

Das Wasser einfach abpumpen

Es besteht die Möglichkeit sämtliche Wasserabläufe über dem Boden verlaufen zu lassen.

Dabei wird durch geringe Neigung ein Ablaufen des Wassers in einen Wandablauf veranlasst, hinter welchem das Wasser durch eine Pumpe auf ein höheres Level gebracht wird.

Das Abwasser wird also nicht direkt ins entsprechende Endsystem gespült, sondern erst über ein erhöhtes Rohrsystem dorthin gebracht.

Der Nachteil an der Pumpe liegt in der häufigen Wartung und Reinigung, welche alle 2 bis 3 Monate auf den Nutzer zukommt.

Einbau eines Deckendurchbruchs zum Ableiten des Wassers

Befindet sich unter dem Badezimmer ungenutzter Raum, beispielsweise ein Keller oder eine Abstellkammer, kann man die Rohre und damit das Abwasser einfach durch einen Deckendurchbruch eine Etage tiefer verlegen.

Man spart sich dadurch das Verlegen der Rohre im Boden und befestigt alles an der unteren Decke. Verkleidet man danach die Rohrleitungen, fallen sie optisch weniger auf.


Statt nach unten nach oben: Ein Podest für die Dusche

Ist im Boden nicht genug Platz, könnte es sich lohnen die ganze Dusche einfach zu erhöhen.

Durch das Einbauen einer Empore im Badezimmer, kann man den Raum nicht nur stilvoll unterteilen, sondern auch alle Abflusselemente im neu geschaffenen Unterbau verstecken.

Hierbei ist zu beachten, dass man nicht die Dusche allein erhöhen sollte, sondern auch ein wenig Raum darum, um einen optisch ästhetischeren Übergang zu gewährleisten.

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